Staatspark Karlsaue

Weitläufiger Landschaftspark barocken Ursprungs

Um 1700 zunächst als symmetrisch ausgerichteter Barockgarten mit Wasserbassins und fächerförmig angelegten Kanälen entworfen, wurde die Karlsaue Ende des 18. Jahrhunderts zum Landschaftsgarten im englischen Stil umgestaltet. Die barocken Sicht- und Bedeutungsachsen erschließen sich den Besuchern jedoch bis heute.

Parallel zur landschaftsarchitektonischen Gestaltung ließ Landgraf Karl (1654 - 1730), der Namensgeber des Ensembles, am Ausgangspunkt der barocken Achsen das Orangerieschloss als Sommerresidenz errichten. Es beherbergt heute das Astronomisch-Physikalische Kabinett und Hessens größtes Planetarium. Gleich daneben steht das Marmorbad, Deutschlands letzte bedeutende und erhaltene repräsentative Badeanlage aus der Zeit des Spätbarock. Am südlichen Ende des Parks liegt die Insel Siebenbergen, die wegen ihrer in der Frühlings- und Sommerzeit wechselnden Blütenpracht auch „Blumeninsel“ genannt wird.

Sehenswertes in der Karlsaue

  • Parks und Gärten

    Blumeninsel Siebenbergen

    Ein botanisches Raritätenkabinett und "Hessens schönste Blumeninsel": Nichts ist in dieser dichten Gartenkomposition dem Zufall überlassen, die auf drei Höhenebenen eine immense Pflanzenfülle vereint. Geöffnet vom 1. April bis 31. Oktober.
  • In Hessens größtem Planetarium können große und kleine Gäste der Frage nach unbekanntem Leben im Kosmos nachgehen und sich auf abenteuerliche Reisen zum Mond und zu fremden Planeten begeben.
  • Schon von weitem ist die gelb leuchtende Fassade der Orangerie sichtbar. Das Schloss bildet den nördlichen Anfang der Karlsaue und ist das Herzstück der barocken Gartenanlage.

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