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Staatspark Karlsaue

Nur wenige Schritte von Kassels Zentrum entfernt liegt der weitläufige Landschaftspark Karlsaue, der auf 150 Hektar zum Spazieren, Sport treiben und entdecken einlädt.

Direkte Nähe zur Kasseler Innenstadt

Neben dem Bergpark Wilhelmshöhe ist der Staatspark Karlsaue die zweite große Parkanlage Kassels, die von der Museumslandschaft Hessen Kassel betreut wird. Der historische und älteste Park Kassels liegt eingebettet zwischen Rosenhang und Fulda und ist eine wunderbar freimütige Oase mitten in der Stadt.

Von etwa 1570 bis 1680 wurde ein Renaissancegarten in der Voraue, der heutigen Hessenkampfbahn,angelegt. Es handelte sich um den ersten botanischen Garten in Kassel. 

Um 1700 dann zunächst als symmetrisch ausgerichteter Barockgarten mit Wasserbassins und fächerförmig angelegten Kanälen entworfen, wurde die Karlsaue Ende des 18. Jahrhunderts zum Landschaftsgarten im englischen Stil umgestaltet. Die barocken Sicht- und Bedeutungsachsen erschließen sich den Besucherinnen und Besuchern bis heute. Parallel zur landschaftsarchitektonischen Gestaltung ließ Landgraf Karl (1654 bis 1730), der Namensgeber des Ensembles, am Ausgangspunkt der barocken Achsen im Park das Orangerieschloss als Sommerresidenz errichten.


Es beherbergt heute das Astronomisch-Physikalische Kabinett und das Planetarium. Gleich daneben steht mit dem Marmorbad Deutschlands letzte bedeutende und erhaltene repräsentative Badeanlage aus der Zeit des Spätbarock.


Planetenwanderweg - einmal Himmel und zurück

Der Planetenwanderweg macht die Spaziergänger in der Karlsaue seit 1996 zu Weltenbummlern. Er ist eine Art "Landkarte des Universums", die die Abstände und Größen der Planeten im Maßstab von 1:495 Millionen verkleinert. So wird die Vorstellung der ungeheuren Entfernungen und Größenunterschiede unserer von der Erde aus sichtbaren Planeten im Verhältnis zur Sonne zum sinnlich nachvollziehbaren Erlebnis.

Die Sonne ist weithin sichtbar über dem gläsernen Eingang im Zentrum der Orangerie. Von hier aus passiert der Weltraumflaneur den Merkur am Rande der Karlswiese, die Venus, beide ca. haselnussgroß, dann die Erde, mit ungefähr den Dimensionen einer Walnuss. Weiter geht’s entlang der Achse der Karlsaue, zum Mars zunächst, unter der Eichenallee, zum Jupiter, der als goldene Kugel auf dem Dach des Tempelchens auf der Schwaneninsel im Aueteich und an dessen Ufer postiert ist. Der Saturn schließlich, bereits außerhalb der Aue, und, seit 2002, noch der Uranus, markieren das Ende des Weges.

Blütenpracht auf Insel Siebenbergen

Am südlichen Ende des Parks liegt die Insel Siebenbergen, die wegen ihrer in der Frühlings- und Sommerzeit wechselnden Blütenpracht auch „Blumeninsel“ genannt wird. Malerische, botanische Vielfalt wird im Park wie auch auf der Insel Siebenbergen bewahrt und gepflegt.

Beim Herbstzauber in der Karlsaue rund um die Blumeninsel Siebenbergen ist der Park im September einmal im Jahr Bühne für alles Märchenhafte, Schöne und Praktische, das den Charme des Herbstes in Haus und Garten zaubert.

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