Inhalt anspringen

Neue Galerie

Die Sammlungen der Neuen Galerie zeigen Malerei, Skulptur und neue Medien vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Erwerbungen der vergangenen documenta-Ausstellungen. Ein Höhepunkt ist sicher der von Joseph Beuys selbst eingerichtete Raum mit seinen Objekten.

Von der Klassischen Moderne bis zur documenta-Kunst

An der Schönen Aussicht mit Blick über die Karlsaue gelegen, beherbergt die Neue Galerie die städtischen und staatlichen Kunstsammlungen. Präsentiert werden Malerei, Skulptur und neue Medien vom 19. bis ins 21. Jahrhundert sowie Erwerbungen aus vergangenen documenta-Ausstellungen. Ein Schwerpunkt der Sammlung ist die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts, ergänzt durch Werke der Kasseler Akademie, der Nazarener sowie Exponate aus Biedermeier, Salonmalerei und Historismus.

Walchensee von Lovis Corinth aus dem Jahr 1921

Aus dem 20. Jahrhundert sind Werke von Lovis Corinth sowie Vertretern der Klassischen Moderne wie Alexej von Jawlensky, Henri Laurens, Max Ernst, Karl Hofer, Willi Baumeister und Conrad Felixmüller zu nennen. Weitere Schwerpunkte bilden die Malerei und Skulptur der 1950/60er Jahre, Pop Art und die abstrakte Malerei. Dazu gehören Werke von Andy Warhol, Gerhard Richter, Sean Scully und den Malern des deutschen Informel.

Herzstück der Neuen Galerie ist der anlässlich der Eröffnung des Hauses 1976 von Joseph Beuys persönlich eingerichtete Raum im Erdgeschoss. Die Installation umfasst „The pack (Das Rudel)“ von 1969, vier Vitrinen, 29 Zeichnungen und sieben plastische Bilder. Ein weiterer Raum widmet sich Kunstwerken der 1960er bis 1980er Jahre, die sich mit Material und Bewegung beschäftigen. Nach aufwendiger Restaurierung wird darin auch ein kinetisches Objekt von Harry Kramer präsentiert.

Aktuelle Sonderausstellung


Spendenaktion und Präsentation zur "documenta Ebene" in der Neuen Galerie

Die Neue Galerie ist seit jeher eng mit der documenta verknüpft. Die Museumslandschaft Hessen Kassel plant in Kooperation mit der documenta und Museum Fridericianum gGmbH und dem documenta Archiv, den documenta-Schwerpunkt der Neuen Galerie mit einer umfassenden Präsentation zur Geschichte der documenta zu erweitern. Das Obergeschoss soll in eine "documenta Ebene in der Neuen Galerie" verwandelt werden. Anhand originaler documenta-Kunstwerke sowie unterschiedlicher Dokumente und Medien sollen Besucherinnen und Besucher in die faszinierende Geschichte dieser international bedeutenden Ausstellungsreihe eintauchen.

In unterschiedlichen Etappen entfaltet sich das "Kollektive Gedächtnis": So bieten die Kabinetträume anhand von ausgewählten Kunstwerken sowie Archivmaterial, Fotografien und medialen Präsentationen Hintergründe zur jeweiligen documenta, ihren Besonderheiten und Inszenierungsstrategien; in den Kunst-Räumen werden documenta-Kunstwerke in Dialog gesetzt; eine "Galerie der Erinnerung" überrascht durch nicht lineare Medien-Collagen; schließlich ist im "documenta Lab" die Partizipation der  Besucherinnen und Besucher gefragt und es wird ein Blick in die Zukunft geworfen.

Durch eine Beteiligung der Bevölkerung soll die Schau noch in diesem Jahr verwirklicht werden.

Spenden an:
Landesbank Hessen-Thüringen
Konto-Nr.: 1002443
BLZ: 50050000
BIC: HELADEFF
IBAN: DE19 5005 0000 0001 0024 43
Verwendungszweck: 6554-MHK Spende für documenta Ebene


Geschichte Neue Galerie

Kontakt

Veranstaltungen und Termine in der Neuen Galerie

Veranstaltungen und Termine in der Neuen Galerie

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet.