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Jugendzentrum Nord-Holland (JuNo)

Jugendzentrum Nord-Holland

Junge Menschen im Kasseler Norden haben ab sofort eine neue Anlaufstelle. Nach einer intensiven Phase der Planung hat Stadträtin Anne Janz, Dezernentin für Jugend, Schule, Frauen und Gesundheit am Dienstag, 5. Dezember 2017 das neue kommunale Jugendzentrum Nord-Holland in der Holländischen Straße 111 eröffnet.

"Mit der Eröffnung des Jugendzentrums Nord-Holland gehen wir in diesem wichtigen Stadtteil Kassels einen großen Schritt und betonen die Offenheit der Stadtgesellschaft", sagte Janz zur Eröffnung. "Diese Investition in die Jugend ist ein deutliches Signal auch an viele Kasseler Bürgerinnen und Bürger mit ausländischen Wurzeln, sie sind hier willkommen und Teil unseres Gemeinwesens."

Die neue Einrichtung der kommunalen Kinder- und Jugendförderung ergänzt die offene Jugendarbeit im nördlichen Teil des Stadtteils Nord-Holland und die bestehenden Angebote des Jugendzentrums Schlachthof und des Boxcamps des Internationalen Bundes im 27NORD. Im nördlichen Teil der Nordstadt entsteht somit ein seit vielen Jahren gewünschtes offenes Angebot für Mädchen und Jungen ab 13 Jahren an der Schnittstelle Familie-Schule-außerschulische Bildung und Freizeitgestaltung.

Zur Eröffnung führte die neuen sozialpädagogische Fachkraft Katja Itter sowie Kollegen die Gäste durch die neuen Räume in der Holländischen Straße 111 und stellten ihre Planungen vor. Dabei präsentierte die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Kassel kein fertiges Konzept oder vollwertig ausgestattetes Jugendzentrum, sondern einen ersten Eindruck: Das detaillierte Konzept der Arbeit ebenso wie die Angebote und Ausstattung der Räumlichkeiten entsteht in den nächsten Monaten im Kontext der Netzwerke des Stadtteils, vor allem aber im engen Austausch mit und durch Beteiligung der Jugendlichen im Alter von 13 bis 21 Jahren.

Hintergrund
Die Abteilung Kinder- und Jugendförderung war beauftragt, in der Nordstadt ergänzend zur schon bestehenden Kindereinrichtung Ideenwerkstatt in der Friedrich-Wöhler-Siedlung einen neuen Standort der kommunalen Jugendarbeit zu eröffnen. Dort soll mit einem neuen Team an den Bedarf der Jugendliche und des Stadtteils angepasste Angebote entwickelt werden. Im Vordergrund steht eine Bedarfsermittlung und die Wünsche der zukünftigen Besucher*innen, die durch zeit- und jugendgemäße Partizipation in die Gestaltung ihrer Freizeit- und Bildungsangebote im neuen Jugendzentrum einbezogen werden.

Beratung der Jugendlichen zu Schule und Beruf, persönlichen Fragen zu Arbeitsplatz und Wohnen, Mediennutzung und –schutz gehören ebenso zum Angebot wie Kreatives und Musik, Gesundheit und Sport. Auch die Sprechstunde des EU-Projektes "Jugend stärken im Quartier" wird in den neuen Räumen stattfinden und so Schule und Freizeit miteinander in Kontakt bringen. 

Das Konzept zur neuen Jugendarbeit steht noch am Beginn und bezieht das Wissen des Stadtteilnetzwerkes mit ein. Dazu gab es vor kurzem eine Nordstadt-Konferenz mit Beteiligung aller relevanten Akteur*innen des Stadtteils. Vernetzung und Austausch sind ein Schwerpunkt der Arbeit, sodass Bewegungen und Veränderungen im Stadtteil erkannt werden und darauf reagiert werden kann. Es verbinden sich Bildungs- und Freizeitangebote im Sinne eines ganzheitlichen Verständnisses und als Teil eines abgestimmten Systems Kindertagesstätte-Familie-Jugendarbeit-Schule: Die kommunale Kinder- und Jugendförderung unterstützt dabei Jugendliche auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben und bei der Gestaltung gesellschaftlicher Verantwortung.

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