Präventionsarbeit gegen Kriminalität

Damit Kassel ein sicheres Zuhause für alle Bewohnerinnen und Bewohner ist, arbeiten die Stadt und die Polizei mit vielen verschiedenen Partnern zusammen. Ein breites Beratungs- und Informationsangebot sensibilisiert und hilft in schwierigen Situationen.

Von dem Aufzeigen von Suchtgefahren über den Einsatz für den sozialen Frieden bis hin zu konkreten Empfehlungen, wie man sich in bestimmten Konfliktsituationen verhalten sollte - Prävention im Bereich der Sicherheit hat viele Facetten. Beim Präventionstag wendet sich der Kasseler Präventionsrat jährlich an die breite Öffentlichkeit. 

25 Jahre Gewalt-Sehen-Helfen (G-S-H) am 3. November

Das Zivilcourage-Programm „Gewalt-Sehen-Helfen (G-S-H)“ feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Die Stadt Kassel als „G-S-H“-Kommune nutzt diesen Anlass, um über das Programm und die Trainings zu informieren sowie auf das bisher Geleistete zu blicken. 

„Gewalt-Sehen-Helfen“  sensibilisiert dafür, gewaltgeneigte Situationen frühzeitig zu erkennen sowie durch einen konsequent deeskalierenden und opferzentrierten Ansatz, dass jede und jeder – unabhängig von den körperlichen Voraussetzungen – Hilfe leisten kann. Das ist besonders wichtig, denn wir alle können tagtäglich und von einer auf die andere Minute in Situationen geraten, die gewaltträchtig und gefährlich sind. Dies müssen wir uns auch dann – sogar ganz besonders dann – bewusst machen, wenn unsere Mitmenschen in eine solche geraten. Doch: „Wie kann man ihnen eigentlich begegnen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? “ Genau da setzt das Programm an.  

Der Präventionsrat der Stadt Kassel und das Netzwerk gegen Gewalt vom Polizeipräsidium Nordhessen laden Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, sich am 3. November von 16.30 bis 19.30 Uhr im Kasseler Rathaus über das Programm zu informieren und für das wichtige Thema Zivilcourage zu sensibilisieren. 

Das war der Präventionstag 2021

Der 19. Kasseler Präventionstag Anfang November fand unter dem Motto „Miteinander: Für Respekt und Menschenwürde“ statt. Beide Werte sind essentiell für unser Zusammenleben, den sozialen Frieden und somit auch für die Demokratie. Der Präventionstag hat dieses wichtige Themenfeld in den Fokus gerückt, dafür sensibilisiert und aufgezeigt, was passiert, wenn der Respekt und die Menschenwürde in den Hintergrund geraten.

So wurde bei einem Vortrag von Herrn Prof. Dr. Daniel Hornuff zum Thema „Hass durch Bilder, Hetze im Netz. Chancen und Grenzen der Präventionsarbeit“ erörtert, wie der Hass durch Bilder im Internet geschürt wird und wie der Gewalt von Hassbildern vorgebeugt werden kann. Zudem luden die Kooperationspartnerinnen und –partner zum Informieren und Austauschen an den zahlreichen Informationsständen ein.

Das Programm des diesjährigen Präventionstages ist jedoch noch nicht vorbei: Während des  38. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes (Öffnet in einem neuen Tab) werden in Kooperation mit dem Kasseler Präventionstag inhaltlich passende Filme zum Thema „Miteinander: Für Respekt und Menschenwürde“ gezeigt.