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Treppenstraße

Die Treppenstraße ist etwa 300 Meter lang und überbrückt eine Höhe von 15 Metern. Diese werden durch italienisch anmutende große Blumenbeete unterteilt. Verschiedene Geschäfte und Cafés säumen die Straße und laden zum Bummel und Verweilen ein.

Eine der ersten Fußgängerzonen in Deutschland

Zweifellos zählt die Treppenstraße zu den Glanzstücken des Kasseler Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, war sie doch ein in dieser Form in der Bundesrepublik einmaliger Straßenzug, der ausschließlich dem Fußgängerverkehr vorbehalten war.

Das documenta-Kunstwerk Obelisk von Olu Oguibe ("Fremdlinge und Flüchtlinge Monument") hat sein neues Zuhause auf der Treppenstraße gefunden. Am 18. April 2019 wurde das documenta-Kunstwerk in Höhe des Florentiner Platzes aufgestellt.

Verschiedene Ideen, wie die Verbindung vom Hauptbahnhof (heute Kulturbahnhof) zum Friedrichsplatz verbessert werden könnte, hatte es schon viel früher gegeben. Der 1951 verabschiedete Plan zum Wiederaufbau der Innenstadt knüpfte an diese Überlegungen an und war mit der als reine Fußgängerstraße geplanten Trasse zukunftsweisend.

Am 11.10.1953 konnte bereits der untere Abschnitt der neuen Straße eingeweiht werden. Bis zur Bundesgartenschau und der ersten documenta im Jahr 1955 war schließlich die gesamte Bebauung fertig gestellt. Die Treppenstraße wurde mit ihren reizvollen Fußgängerkaskaden und ihrer aufgelockerten Bebauung mit zahlreichen Läden geradezu zum Symbol des optimistischen Neuanfangs nach den verheerenden Ereignissen des Krieges.

Treppenstraße im Wandel der Zeit

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