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Königsstraße

Die Hauptgeschäftsstraße der Stadt Kassel, die Königsstraße, bekam ihren Namen vom hessischen Landgrafen Friedrich I, der 1720 durch Heirat mit einer schwedischen Königstochter zum König wurde.

Landgraf Friedrich ließ die Königsstraße mit schwedischem Granit pflastern, dessen zarte Maserung mehr als 200 Jahre, bis 1964, zu sehen war. 1961 wurde sie zu einer der ersten Fußgängerzonen in Deutschland. 

Bereits am 8. Juli 1877 hat eine der ersten Dampfstraßenbahnen die Königsstraße befahren. Neben Paris und Kopenhagen war Kassel die einzige Stadt, die eine solche Straßenbahn besaß. Damals hat die Dampflok zwei Personenwagen vom Königsplatz bis zum Park Wilhelmshöhe gezogen. Daneben wurde 1884 eine Pferdestraßenbahn gegründet, deren letzte Streckenführung jedoch im Jahr 1909 eingestellt wurde. Noch heute dürfen in Kassel die Straßenbahnen die Fußgängerzone befahren.

Heute ist die Königsstraße die Shoppingmeile der Innenstadt. Verschiedene Geschäfte, Kaufhäuser sowie Erlebnisgalerien laden zu einem Bummel in der Fußgängerzone ein. Und in unmittelbarer Nähe sind die Museen und Parks fußläufig zu erreichen. 

Königsstraße

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