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Königsplatz

Ein Glanzpunkt europäischer Stadtbaukunst war neben dem Friedrichsplatz auch der kreisrunde Königsplatz, der 1767 von Simon Louis du Ry angelegt wurde.

Königsplatz aus der Luft

Geographischer Mittelpunkt der Stadt

Der Königsplatz wurde angelegt nachdem der Festungsring um die Stadt beseitigt worden war. Die starken Festungsbastionen hatten jahrhundertelang standgehalten und Kassel gehörte zu den wenigen Städten, die im 30-jährigen Krieg nicht erobert wurden.

Ende des 18. Jahrhunderts waren die Kriegs- und Belagerungstechniken aber soweit fortgeschritten, dass die Befestigungen unnütz wurden. In den Platz münden strahlenförmig sechs Straßen. Von den einst glanzvollen Randbauten gibt heute nur noch das Gebäude einer Bank Zeugnis. Und wo in diesen Tagen eine große Einkaufsgalerie zu sehen ist, stand früher die alte Post, zugleich auch Gasthaus, in dem Johann Wolfgang von Goethe viermal Station gemacht hat. Er lobte diese hell erleuchtete Stadt und den taghellen Königsplatz.

Der Königsplatz ist der geographische Mittelpunkt der Stadt. An diesem Punkt wird auch die Höhenlage von 163 Metern über dem Meer bestimmt. Gleichzeitig ist er Mittelpunkt der Fußgängerzone rund um die Königsstraße.

Anstelle eines Brunnens stehen rund um den Platz - zur Freude der Kinder - Wasserspeier. In den Sommermonaten sind sie täglich von 5.00 Uhr bis 1.00 Uhr in Betrieb. Von 19.00 bis 1.00 Uhr ist die Beleuchtung angeschaltet. In den Wintermonaten und wenn Veranstaltungen auf dem Platz stattfinden -  Ostermarkt, Märchenweihnachtsmarkt - sind die Wasserspeier nicht im Betrieb.

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