Museum für Sepulkralkultur

Einzigartiges Museum zu den Themen Tod und Totenkult, Trauer und Gedenken

Das Museum für Sepulkralkultur in Kassel nimmt in der Museumslandschaft Deutschlands eine einzigartige Stellung ein und feiert 2022 sein 30. Jubiläum. Seine zentralen Themen sind Sterben und Tod, Trauern und Gedenken. In diesem Jahr ist das Museum ein Standort der  documenta fifteen.

Der Begriff „Sepulkralkultur“, der sich vom lateinischen sepulcrum (= Grab) ableitet, erfährt hier eine thematische Erweiterung. Alle kulturellen Erscheinungen, die sich im Zusammenhang mit den „letzten Dingen“ entwickelt haben, werden berücksichtigt. Dazu zählen Bestattungs- und Trauerriten sowie besondere Bräuche, aber auch künstlerische Sichtweisen auf Leben und Tod. Die Endlichkeit des Lebens mag auf den ersten Blick bedrückend sein, aber sie verleiht ihm auch seine unwiederbringliche Einmaligkeit. 

Wenn erst der Tod deutlich macht, was Leben eigentlich ist, dann ist das Museum auch eines für das Leben. Das Museum konzentriert sich mit seiner Sammlung geografisch auf den mitteleuropäischen Raum und zeitlich auf die Epochen vom ausgehenden Mittelalter und der beginnenden Neuzeit bis zur Gegenwart. Während die Dauerausstellung Bestattungs- und Trauerriten insgesamt thematisiert, beschäftigen sich die zahlreichen Sonderausstellungen mit einzelnen Aspekten wie Vanitas-Stillleben, Särgen, Trauerschmuck, Totenmasken und vielem mehr. Auch Produkte aus Kunsthandwerk, Kommunikation und Produktdesign, die sich dem „Abschiednehmen“ widmen, werden in Einzelausstellungen vorgestellt.

Das Museum für Sepulkralkultur bietet ein vielfältiges Vermittlungsangebot an, das sich in der Ausrichtung von Seminaren, Tagungen sowie Workshops zeigt und sich an eine breite Öffentlichkeit richtet.

Ort

Museum für Sepulkralkultur

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