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Existenzgründung und Vernetzung Interkulturell (EXIK)

Seit Jahren nimmt die Zahl migrantischer Unternehmen zu; auch das Spektrum der Gründungsbranchen hat sich stark erweitert. Jede fünfte Gründung geschieht in Deutschland durch Gründerinnen und Gründer mit Migrationshintergrund. Migrantisches Unternehmertum hat folglich ein enormes Potenzial – ökonomisch und in Bezug auf die Integration. Das gilt vor allem für ländliche Regionen. Trotzdem wird die Zielgruppe von der Gründungsberatung und den Wirtschaftsorganisationen bislang wenig wahrgenommen bzw. nicht gezielt angesprochen.

Dem möchte "Existenzgründung und Vernetzung Interkulturell", kurz EXIK, durch den Aufbau von migrantischen Gründungsunterstützungsstrukturen entgegenwirken. Hierzu plant das IQ Teilprojekt folgende Projekte:

  • Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren:
    Damit mehr Migrantinnen und Migranten Gründungsberatungsangebote in Anspruch nehmen, ist es erforderlich, wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (Existenzgründungsberatung, Integrationsförderung, Wirtschaftsorganisationen und Organisationen von Migrantinnen und Migranten) in Kontakt zu bringen und deren Kenntnis voneinander zu verbessern. Zudem soll die Vernetzung von und mit bestehenden Unternehmen und (potenziellen) Gründerinnen und Gründern gefördert/vorangetrieben werden
  • Erweiterung der interkulturellen Kompetenz und Öffnung in Gründungsberatung und Wirtschaftsorganisationen:
    Es werden Workshops zum Thema "Gründungsberatung interkulturell" durchgeführt und evaluiert. Hierbei werden konkrete Handlungsansätze vermittelt, die spezifisch auf die Bedarfe von Gründungsberatung und Wirtschaftsorganisationen zugeschnitten sind und damit auch die Vorteile einer interkulturellen Öffnung erfahrbar machen.
  • Niedrigschwellige Informationsangebote:
    Zur Verbesserung der Kenntnisse und zum Abbau von Hemmschwellen werden Informationsveranstaltungen zum Thema "Gründen in Deutschland" für Migrantinnen und Migranten ohne oder mit wenigen Vorkenntnissen im Gründungsbereich umgesetzt. Diese werden dezentral in den vertrauten Räumlichkeiten der Zielgruppe (z.B. MOs oder Integrationseinrichtungen) angeboten. Die Entwicklung weiterer Informationsmaterialien für Menschen ohne oder mit wenig Vorkenntnissen ist vorgesehen.

 

Die Zielgruppen sind

  • Gründungsinteressierte mit Migrationshintergrund (auch 2. und 3. Generation),
  • Existenzgründungsberatung,
  • Integrationsförderung,
  • Wirtschaftsorganisationen und
  • Organisationen von Migrantinnen und Migranten

Die Region bzw. das Einzugsgebiet sind Stadt und Landkreis Kassel.

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