Schul- und Sporthofgestaltung Goethe-Gymnasium

Der Schulhof des Goethe-Gymnasiums ist zwischen den Jahren 2016 und 2022 in zwei Bauabschnitten umfassend saniert worden. Entstanden ist ein Platz mit großer Aufenthaltsqualität, der unter anderem ein Multifunktionsspielfeld mit begrünter Lärmschutzwand bietet. Benutzt werden kann alles auch außerhalb der Schulzeit.

Das zentrale Multifunktionsspielfeld misst 13 mal 24 Meter. Eine kombinierte Tor-Korb-Kombinationen bietet Platz für Basketball, Fußball und Handball. Optional kann mit transportablen, in der Schule eingelagerten Netzen das Sportangebot um Badminton und Volleyball erweitert werden. In der Vorzone des Sportfeldes sind ein Fitnessgerät mit Liegestütztrainer, Sit up-Bank, Barrentrainer, Hangelsprossen, Reckstange, Bauchmuskeltrainer und eine Slackline aufgestellt.

Der Sporthof wird durch die Lärmschutzwand, den Ballfangzaun sowie vorhandene Stabgitterzäune vollständig eingefasst. Anhand der vertikalen Begrünung der Lärmschutzwand wird einerseits ein kleinklimatischer Effekt und andererseits eine gestalterische Aufwertung des öffentlichen Raums hergestellt.

Der Zugang zur Sportfläche für Lehrpersonal und Schülerinnen und Schüler erfolgt im Westen von der Ysenburgstraße über ein abschließbares Tor. Der Zugang für die Öffentlichkeit ist über ein breites Tor zwischen den Lärmschutzwänden am Vorplatz im Kreuzungsbereich Ysenburgstraße/Weserstraße nach Schulschluss bis 21 Uhr und am Wochenende von 9 bis 21 Uhr möglich.

Zur Weserstraße und Ysenburgstraße wird die Sportplatzfläche von einer im Mittel ca. 3,5 Meter hohen intensiv begrünten Lärmschutzwand mit zwei Sichtfenstern gefasst. Die Lärmschutzwand wurde zur Ysenburgstraße und Weserstraße mit 3750 Pflanzen aus 25 Arten in ein speziell dafür vorgesehenes Vliestaschensystem bepflanzt.

Die Mauer wurde auf der dem Sporthof zugewandten Seite durch Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums unter dem Motto „Sport“ grafisch gestaltet. An der Außenwand an der Ecke Ysenburgstraße/Weserstraße werden 15 Quadratmeter durch den Künstler Jackules gestaltet.

Die Baukosten für das Projekt betrugen 950.000 Euro und wurde im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Sozialer Zusammenhalt“ (ehemals „Soziale Stadt Wesertor“) umgesetzt. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 25 Prozent.

Sichtfenster ermöglichen Blickbeziehungen
Kreuzungsbereich Ysenburg- und Weserstraße
Unterschiedliche Sport- und Bewegungsarten finden Platz