UNI:Lokal

Das UNI:Lokal ist ein zentraler und offener Veranstaltungsort und Ausstellungsraum in der Kasseler Innenstadt.

Wissenschaft in der Mitte der Stadt

Mit dem Angebot der Universität in der Kasseler Fußgängerzone soll die Verbindung von Uni und Stadtgesellschaft gestärkt werden. So kann man sich jederzeit über das Studienangebot und aktuelle Forschungsthemen informieren. Ein abwechslungsreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm ergänzt das Angebot. Und mit dem SDG+ Lab ist als Hauptakteur das regionale Nachhaltigkeitslabor in die Räume eingezogen. 

SDG+ Lab: Gemeinsam für die großen Nachhaltigkeitsfragen unser Zeit

Von 2023 bis 2027 bringt das SDG+ Lab Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen und entwickelt entlang der 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen Impulse und konkrete Lösungen für eine nachhaltige Region Kassel und Nordhessen. In vier aufeinander folgenden Themen­jah­ren werden seit Herbst 2023 Lö­sungsideen und Mo­dellvorha­ben für die Region, er­ar­beitet. Je­des The­men­jahr fasst ver­schie­dene As­pekte der 17 Nachhaltigkeitsziele zusam­men und be­zieht sie auf die Region Nord­hes­sen.

Themenjahre 2025 bis 2027

Transformationen in Arbeit und Wirtschaften - Themenjahr 2025/2026
Bei diesem Thema wird ab Oktober 2025 erprobt, wie eine sozial inklusive Kreislaufwirtschaft aufgebaut werden kann: In einem Modellprojekt mit Akteuren aus der regionalen Wirtschaft werden Produkt- und Stoffströme im Kreis geführt und direkt aus der Umsetzung übertragbare Antworten entwickelt, wie dies sozial inklusiv, ökonomisch profitabel und ökologisch nachhaltig gestaltet werden kann. In Do-it-Yourself-Werkstätten und Showrooms sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen mitzumachen: Kreislaufwirtschaft wird so begreifbar und erlebbar.

Ausstellung „Wertschöpfung und Wertschätzung - Arbeit und Wirtschaft neu verhandeln“ - 30. Oktober 2025 bis 10. Januar 2026
Worüber wird gesprochen, wenn es um Werte geht? Wer entscheidet, was wertgeschätzt wird? Was ist längst da, wo braucht es neue Perspektiven und alternative Modelle? In der Auftaktausstellung zu Themenjahr 3 wird diesen Fragen nachgegangen und Alternativmodelle zeigen die bisherigen Wertschöpfungsketten. Statt produzieren – nutzen – wegwerfen wird der Blick auf Kreisläufe, Wiederverwendung, Teilen und die Aufwertung von Materialien gerichtet.

Transformationen in Kultur und Zusammenleben - Themenjahr 2026/2027
Es wird der Frage nachgegangen, wie künstlerische Innovationen als Lösungsansatz für komplexe politische Probleme genutzt werden können. Gemeinsam mit soziokulturellen Akteuren und sowie Partnerinnen und Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft werden neue Formate erprobt, um über Kunst und Kultur Menschen zusammenzubringen, Ängste zu nehmen und unkonventionelle Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Programm