Ausbildung

Raus aus der Schule, rein in die Ausbildung - doch wo? Die Stadt Kassel bietet nicht nur selbst zahlreiche Möglichkeiten an, bei ihr auf das Berufsleben vorbereitet zu werden, sie gibt zusammen mit Kooperationspartnern auch Hilfestellungen für diejenigen, die sich erst noch orientieren wollen.

Kasseler Netzwerk der Ausbildung

Das Kasseler Netzwerk der Ausbildung (KNDA) ist eine regionale Initiative, die Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Unternehmen und Bildungspartner zusammenbringt, um Berufsorientierung, Ausbildung und duale Studienwege sichtbar und zugänglich zu machen. Im Netzwerk engagieren sich verschiedene Betriebe, Institutionen und Hochschulen, um praxisnahe Einblicke in Ausbildungsberufe zu geben, Kontakte zwischen Jugendlichen und Ausbildungsbetrieben zu fördern und Orientierung bei der Wahl von Ausbildung oder Studium zu bieten. Dazu gehören z. B. Elternabende, Ausbildungs‑Workshops und Informationsveranstaltungen, bei denen Azubis und Ausbilder direkt zu ihren Berufserfahrungen berichten und Fragen beantworten. 

Schule & Ausbildung Kassel – Informationsportal zum Übergang Schule - Beruf

Die Website „Schule & Ausbildung Kassel“ bündelt zentral verständliche und praxisnahe Informationen für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte rund um den Übergang von der Schule in den Beruf im Stadt‑ und Landkreis Kassel.
Sie erläutert die unterschiedlichen Möglichkeiten nach dem 9. oder 10. Schuljahr, z. B. betriebliche oder schulische Ausbildungen, Wege zum höheren Schulabschluss, Freiwilligendienste oder Praktika und bietet Unterstützung bei der Berufsorientierung und Ausbildungsplanung. Die Seite wurde von Fachkräften im regionalen Übergangsmanagement entwickelt, um Jugendliche bei der Berufswahl und Orientierung zu begleiten und lokale Angebote sichtbar zu machen.

Erläuterungen und Hinweise

Glossar

integrativ (Inklusion)

integrativ (Inklusion)

Das bedeutet:
Alle machen etwas zusammen.
Niemand wird ausgeschlossen.

Aufenthalts-Gestattung (Aufenthaltsgestattung)

Aufenthalts-Gestattung (Aufenthaltsgestattung)

Das ist ein Brief vom Staat.
Darin steht:
Diese Person hat das Recht, in Deutschland zu leben.
Sie hat dieses Recht für eine bestimmte Zeit.
Solange das Asyl-Verfahren von dieser Person dauert.

Asyl-Verfahren bedeutet:
Diese Person ist aus einem anderen Land nach Deutschland gekommen.
Weil sie in ihrer Heimat nicht leben konnte.
Diese Person hat einen Antrag gestellt.
Weil sie in Deutschland bleiben möchte.
Eine Behörde oder ein Gericht muss über diesen Antrag entscheiden.

Diese Person darf in Deutschland bleiben.
Bis die Behörde oder das Gericht über den Antrag entschieden hat.
Für diese Zeit bekommt diese Person eine Aufenthalts-Gestattung.

Aufenthaltserlaubnis (Aufenthalts-Erlaubnis)

Aufenthaltserlaubnis (Aufenthalts-Erlaubnis)

Das ist ein Papier vom Staat.
Es ist für Menschen aus einem anderen
Land.
Darin steht:
Dies Person hat das Recht, in Deutschland zu leben.
Sie hat dieses Recht für eine bestimmte Zeit.
Solange diese Person etwas Bestimmtes macht.
Zum Beispiel ein Studium
oder eine Berufs-Ausbildung.

Duldung

Duldung

Eine Person muss Deutschland verlassen und geht nicht freiwillig.
Das nennt man Abschiebung.
Die Person kann noch nicht abgeschoben werden.
So lange darf diese Person in Deutschland bleiben.
Das nennt man: Duldung.