Beschreibung
Alle genannten Angebote werden mit Mitteln des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets sowie kommunalen Eigenmitteln umgesetzt.
Sozialwirtschaft integriert II – Sorgearbeit im Quartier
Mit dem Projekt sollen pro Jahr bis zu 20 Personen zu Sorgeassistent_innen qualifiziert werden. Die 11-monatige Qualifizierung beinhaltet sowohl hauswirtschaftliche als auch pflegerische Anteile. Die Idee ist, die Sorgeassistent_innen in den Bereichen haushaltsnahe Dienstleistungen, betreute Wohneinrichtungen und im Quartiersmanagement einzusetzen und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu generieren. Damit soll es älteren Menschen, vorübergehend immobilen Personen oder Menschen mit Behinderung ermöglicht werden, selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Die Qualifizierung erfolgt über die StadtBild gGmbH und die Pflegeschule der AWO Nordhessen in enger Kooperation mit städtischem Seniorenreferat sowie den Jobcentern Stadt und Landkreis Kassel. Die Qualifizierung ist als betrieblicher Quali-Baustein zertifiziert und kann verkürzend für eine spätere Vollausbildung angerechnet werden.
Erstausbildung integrativ und kooperativ für benachteiligte junge Menschen
Jährlich werden jeweils acht bis neun - integrative (fachpraktischer Teil der Ausbildung zum größten Teil bei einem Bildungsanbieter) und kooperative (praktischer Teil der Ausbildung in Betrieben) - Ausbildungsplätze beantragt und besetzt. Zwischen 80 und 90 % der teilnehmenden Jugendlichen erreichen einen Ausbildungsabschluss. Die Maßnahmen dauern zwischen 2 und 3,5 Jahren.
Zugangsvoraussetzungen: Die Teilnehmenden selbst oder ihre Eltern müssen von einem öffentlichen Kostenträger finanziert bzw. bezuschusst werden (Jobcenter, Sozialamt, Wohngeldamt, Jugendamt) und weitere Vermittlungshemmnisse haben, wie z.B. Lernschwierigkeiten, schwierige Lebenssituation, alleinerziehend, Migrationshintergrund.
Ausbildungsvorbereitung und Ausbildungscoaching für Alleinerziehende und Erziehende
Im Rahmen der Ausbildungsvorbereitung werden alleinerziehende sowie erziehende Frauen und Männer dabei unterstützt, einen Ausbildungsbetrieb zu finden, der eine Ausbildung in Teilzeit anbietet. Ziel der Maßnahme ist die erfolgreiche Vermittlung in eine Teilzeitausbildung.
Nach Aufnahme der Ausbildung können die Teilnehmenden weiterhin begleitet und unterstützt werden. Das Ausbildungscoaching trägt dazu bei, die besonderen Herausforderungen der Vereinbarkeit von Ausbildung, Kindererziehung und familiären Verpflichtungen zu bewältigen. Die individuelle Förderung erfolgt während der gesamten Ausbildungszeit und kann – je nach Ausbildungsberuf – zwischen zwei und dreieinhalb Jahren dauern.
Zugangsvoraussetzungen: Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Teilnehmenden Leistungen oder finanzielle Unterstützung durch einen öffentlichen Kostenträger erhalten (z.B. Jobcenter, Sozialamt, Wohngeldstelle oder Jugendamt) und bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit gemeldet sind.
Berufliche Integrationsmaßnahme für Migranten - InMigra
Unterstützung/ Coaching für Besucher/ innen der Abschlussklassen an mehreren Kasseler Haupt- und Gesamtschulen mit Migrationshintergrund - unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes-, die Interesse an einer dualen Berufsausbildung haben. Ziel ist die Vermittlung in ein Ausbildungsverhältnis. In der Maßnahme wird durch ein intensives Einzelcoaching eine bestehende Lücke geschlossen, die bisher mit dem an der Schule beschäftigten Regelpersonal nicht aufgefangen werden konnte. Ämterübergreifendes Projekt mit dem Übergangsmanagement des Schulverwaltungsamtes in den Abschlussklassen.
Zugangsvoraussetzungen: Migrationshintergrund, Auswahl erfolgt durch projektbegleitende Sozialpädagogen/ innen in den Abschlussklassen.
Arbeitsmarkt- und Berufsorientierung für junge Geflüchtete - AmBofF
In den sogenannten InteA - Klassen (Integration durch Anschluss und Abschluss) können junge Geflüchtete und Zuwanderer aufgenommen werden, deren Deutschkenntnisse nicht für die Teilnahme an den allgemeinen Bildungsgängen der Berufsvorbereitung ausreichen. Der InteA - Schwerpunkt liegt auf der Sprachförderung, enthält aber keine berufsorientierenden und berufsfördernden Angebote. Hier setzt die Maßnahme AmBofF an und versucht gezielt, an den drei städtischen Berufsschulen Arnold-Bode, Max-Eyth und Oskar-von-Miller motivierte Schüler/innen ím Alter zwischen 18 und 21 Jahren bei der Ausbildungs- oder Arbeitsplatzsuche zu unterstützen.
Zugangsvoraussetzungen: Besuch einer InteA-Klasse, Eignung und Neigung zu einer Berufsausbildung: Eine Auswahl erfolgt durch projektbegleitende Sozialpädagogen/innen.
Fit für Ausbildung für geflüchtete junge Menschen - FfA
Ziel ist die Vorbereitung junger Geflüchteter auf eine duale Ausbildung in der Verwaltung, der Wirtschaft und insbesondere dem Handwerk. Das Kooperationsprojekt mit JAFKA/ StadtBild findet in Form einer zehnmonatigen Einstiegsqualifizierung statt und soll der Zielgruppe die Voraussetzungen für einen fließenden Übergang in eine duale Berufsausbildung bieten.
Die Einstiegsqualifizierung beinhaltet den Erwerb von Fachsprache, Vertiefung allgemeinbildender Inhalte, theoretische Unterweisung, praktische Tätigkeiten und insbesondere die kulturelle und gesellschaftliche Integration. Die jungen Flüchtlinge erhalten Stützunterricht und werden im Integrationsprozess sozialpädagogisch begleitet.
Zugangsvoraussetzungen: Die Teilnehmenden müssen von einem öffentlichen Kostenträger finanziert bzw. bezuschusst werden (Jobcenter, Sozialamt, Wohngeldamt, Jugendamt) und bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit gemeldet sein.
Anschrift und Öffnungszeiten
Kommunale Arbeitsförderung
Anschrift
Fünffensterstraße 5
34117 Kassel