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Markuskirche

Die Markuskirche im Auefeld in der Richard-Wagner-Straße 6A ist ein mächtiges Bauwerk, das bei Dunkelheit in seinen Rosetten und im offenen Teil des Turmes (Campanile) von innen her eindrucksvoll ausgeleuchtet ist, so dass sie auch weithin sichtbar ist.

Diese Kirche prägt den Anblick des so genannten Auefeldes, dem in der Gesamtgestaltung ein südländisches Flair nachgesagt wird. Der neu gestaltete, nach dem Schriftsteller-Ehepaar benannte Brückner-Kühner-Platz verstärkt diesen optischen Eindruck.

Der gesamte Kirchenraum atmet die orientalische Herkunft christlichen Glaubens in seinen jüdischen Wurzeln. Das Selbstverständnis christlicher Gemeinde als "wanderndes Gottesvolk" gewinnt Gestalt. Das monochrome blaue Ölbild an der Stirnwand aus dem Entwurf von Iris Hollstein öffnet einen imaginären Raum zur Anleitung für eigene Gefühle, Gedanken und Interpretationen.

1960 fertiggestellt, hat die Markuskirche in dem halben Jahrhundert ihres Bestehens mehr und mehr die Gründungskirche der Gemeinde, die Johanneskirche in der Frankfurter Straße 78 als Hauptkirche abgelöst.

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