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Sprungbrett Wesertor

Seit Juni 2010 gibt es im Rahmen des Förderprogramms "Soziale Stadt" im Stadtteil Wesertor zwei Arbeitsprojekte für langzeitarbeitslose Menschen.

Im Gesamtprojekt "Sprungbrett - Stadtteilwerkstatt", welches zum einen das Projekt Quartiersservice und zum anderen das Projekt Textilwerkstatt beinhaltet, werden Menschen aus dem Stadtteil beschäftigt und leisten Tätigkeiten für den Stadtteil.
 

Im Projekt Quartiesservice arbeiten seit dem 15. Juni 2010 bereits acht Menschen, die zu Projektbeginn die eigenen Werkstatträume an der Neuen Brüderkirche hergerichtet haben. Des Weiteren werden gemeinnützige Umbau- und Renovierungsarbeiten durchgeführt, zum Beispiel wurde der Raum der Gesegneten Mahlzeit neu gestrichen. Geplant ist, auch Grün- und Gestaltungsarbeiten sowie Reparatur und Herstellung von Kinderspielzeug anzubieten. Eine Fahrradwerkstatt, in der Bewohner/innen sich Räder ausleihen können und eigene gegen eine Spende zur Reparatur bringen können, erfreut sich inzwischen eines großen Zulaufs. Weiterhin sollen Nachbarschaftshilfen und haushaltsnahe Dienstleistungen für Ältere, Hilfsbedürftige, belastete Familien und Alleinerziehende organisiert und vermittelt werden.

Im zweiten Projekt, welches seit September 2010 besteht, wurde bereits eine Textilwerkstatt eingerichtet. Zukünftig soll ein Second-Hand-Laden geschaffen und betrieben werden, in dem die umgeänderten und genähten Artikel verkauft werden.

Die Unterstützung bei Festen im Stadtteil sowie Planung und Durchführung von eigenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Modeschauen, werden außerdem angeboten.

Dieses Projekt bietet Kapazitäten für sieben weitere Teilnehmer/innen. Voraussetzung zur Teilnahme an beiden Projekten ist der Bezug von Arbeitslosengeld II und der Wohnsitz im Stadtteil Wesertor, innerhalb der Grenzen des Gebiets "Soziale Stadt".

Im Rahmen des Gesamtprojektes Sprungbrett-Stadtteilwerkstatt wird mittwochs, zwischen 11.00 und 13.00 Uhr eine Sozialberatung mit dem Schwerpunkt Integration in den Arbeitsmarkt angeboten. Die Sprechzeit ist offen, so dass jede/r mit seiem/ ihrem Anliegen einfach vorbei kommen kann!

Bestandteil aller Projektteile sind gute Kooperation mit Bewohner/innen, Trägern, Vereinen, Einrichtungen und Institutionen im Stadtteil und darüber hinaus.

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