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Tag des offenen Denkmals

Beispiele für denkmalgeschützte Bausubstanz, teilweise in vorbildlich sanierten und neu genutzten Zustand, sind am Tag des offenen Denkmals zugänglich, um selbstständig oder mit Führung erkundet zu werden.

„Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“

Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen öffnen, dann sind Millionen von Architektur- und Geschichtsliebhabern zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen. „Geschichte zum Anfassen”, das bietet der Tag des offenen Denkmals dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise.

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Das Motto gilt für alle Epochen. Unabhängig von Denkmalgattung, Zeit und Ort sind Umbrüche überall zu entdecken. Denn egal ob Gotik, Barock, Jugendstil oder Bauhaus – sie alle waren zu ihrer Zeit modern. Und so zeigen die Veranstalter neue Facetten von  Vergangenem und schaffen damit einen neuen Blickwinkel.

Führung mit Stadtbaurat Christof Nolda vor einem denkmalgeschützten Haus

Geschichte zum Anfassen am 8. September 2019

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Seit 1993 öffnen am zweiten Sonntag im September kaum oder nie zugängliche Kulturdenkmale ihre Türen für ein breites Publikum.

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. 

Ziel ist es, Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland zu erlangen. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – angefangen bei privaten Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu den Landesdenkmalpflegern und Landesarchäologen, dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, den Landeskirchen und Bistümern, den kommunalen Spitzenverbänden sowie den Kommunen. 

In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben.

Haus der Jugend

2019 sind in Kassel dabei

  • Ehemaliges Kastell an der Fuldabrücke, Haus der Jugend
  • Haus der Freimaurer - Johannisloge zur Freundschaft
  • Historischer Messinghof
  • Immanuelkirche
  • Kapelle des Elisabeth-Krankenhauses
  • Kriegsgräberstätte auf dem Keilsberg
  • Pagode im Chinesischen Dorf Mulang
  • Rothenbergsiedlung Kassel
  • Zehntscheune

Termine Tag des offenen Denkmals

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