Herkules Bergrennen für historische Fahrzeuge

Eines der wohl berühmtesten und schönsten Bergrennen Deutschlands fand von 1923 bis 1927 in Kassel zu Füßen des Herkules statt. Und jetzt wieder als "Herkules Bergrennen" für historische Fahrzeuge.

Jedes Jahr im April

Eine der schönsten und berühmtesten Rennstrecken Deutschlands ist schon über ein Jahrhundert alt. Und auch die Renaissance als historisches Oldtimer-Rennen hat schon eine Tradition, die jedes Jahr wieder auflebt. Lassen Sie sich in der Zeit zurück versetzen und genießen Sie ein spektakuläres Wochenende mit Gleichgesinnten, alten Rennwagen und Motorrädern rund um Europas größtem und schönsten Bergpark. 

Jaguar XK120DHC SE Baujahr 1953

Beeindruckende Boliden

Auf den Spuren von Caracciola und Co. startet die historischen Rennwagen und Motorräder zu Präsentationsfahrten rund um den Bergpark in Kassel. Schauen Sie sich Deutschlands ältestes Fahrerlager an und lassen Sie sich beeindrucken von den historischen Boliden aus den Jahren von 1910 bis 1975 auf dem abgesperrten Kurs am Rande des Bergparks Wilhelmshöhe, der zu den UNESCO-Welterbestätten zählt.


Drews DKW Formel Junior Baujahr 1960

Hier haben Sie die beste Sicht

Start und Zielbereich ist der Parkplatz Wilhelmshöhe, wo auch kostenpflichte Parkplätze zur Verfügung stehen. Noch einfacher erreichen Sie das Gelände mit der Straßenbahnlinie 1 bis zur Endstation Wilhelmshöhe Park. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Herkules Bergrennen.

Vom Startbereich führt die Route der "Rennwagen" über die Tulpenallee bis zum drei Kilometer entfernten Ziel in der Rasenallee wo die Fahrzeuge wenden und auf der gleichen Strecke wieder zurück kommen.


Benz-Tropfen-Rennwagen beim Start an der Wilhelmshöher Domäne 1925

Beginn in den Zwanzigern

Erstmals wurde das Bergrennen in den Jahren 1923 bis 1927 ausgetragen. In dieser Zeit traten alle namhaften deutschen Rennfahrer mit ihren Rennwagen und Motorrädern beim Casseler Bergrennen an. Namen, wie Rudolf Caracciola, Karl Kappler,
Adolf Rosenberger und Carl Jörns waren in aller Munde. Nach einer langen Pause wurde die Veranstaltung von 1951 bis 1954 als reines Motorradrennen wiederbelebt und lockte bis zu 80.000 Menschen an die Rennstrecke. 2005 erlebte das Rennen nach 51 Jahren Pause eine Renaissance und ist seitdem eine Veranstaltung für historische Fahrzeuge. Seit dieser Zeit waren schon viele Zehntausend Oldtimer-Freunde und Gäste an der Strecke mit dabei.