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Laserscape Kassel

Jeden Samstag nach Einbruch der Dunkelheit erstrahlt die "Laserscape Kassel", von Horst H. Baumann installiert zur documenta 6 im Jahr 1977, über dem Kasseler Stadtgebiet.

Laserscape wieder komplett - Städtische Werke schenken Kassel roten Laser

Anlässlich ihres 90. Geburtstages komplettieren die Städtischen Werke das Kunstwerke - mit dem roten Laser - und schenken es der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern. Der rote Laser war Teil der ursprünglichen Installation und bis 2007 neben dem grünen Laser zwischen Fridericianum und Herkules zu sehen. Seit dem 19. Dezember 2020 ist das Kunstwerk wieder komplett.

Als nächtliches Wahrzeichen der documenta-Stadt verknüpft das erste permanente Laser-Licht-Kunstwerk der Welt historische Architekturen unterschiedlicher Funktion und Epochenzugehörigkeit zu einem Netz aus räumlichen und zeitlichen Bezügen. Es verbindet oktogonale Eckpunkte der Kasseler Kulturlandschaft miteinander.

Gegenüber 1977 ist die Linienführung heute leicht modifiziert. Vom Turm am Museum Fridericianum ausgehend, führen ein grüner und ein roter Strahl zum Herkules-Oktogon. Gleichzeitig zielt ein grüner Strahl auf das Hessische Landesmuseum in der Wilhelmshöher Allee. So formiert sich das farbige Lichtnetz über der Stadt zu einem immateriellen Kulturstadtplan, der zum Nachvollzug der Stadtgeschichte anregen will.

Bitte beachten Sie

Das Kunstwerk ist immer samstags bei Dunkelheit zu sehen. Dann wird der Laser automatisch auf Basis einer astronomischen Uhr eingeschaltet. Das ist der Fall, wenn es richtig dunkel ist. Somit verschiebt sich die Einschaltzeit wöchentlich.

Zur documenta 6

"Kunst in der Medienwelt – Medien in der Kunst" lautet das Motto, unter dem der künstlerische Leiter Manfred Schneckenburger jene aktuellen Kunstformen dokumentiert, die ihre eigenen medialen Bedingungen untersuchen.

Das "Medienkonzept" entfaltet sich in Themenkomplexen wie Fotografie, Handzeichnungen, Utopisches Design und anderen Teilausstellungen. Neben dem Schwerpunkt "Malerei als Thema der Malerei" wird insbesondere das neue Medium Video ausführlich berücksichtigt. Die dreidimensionale Kunst erschließt im Spannungsfeld zwischen Stadt und Naturlandschaft neue Wirkungsmöglichkeiten. Und in der Karlsaue werden die Prinzipien der "horizontalen Plastik" demonstriert. 

Künstler Horst H. Baumann: Geboren 1934 in Aachen, gestorben 2019 in Düsseldorf. Hat als Fotograf, Kommunikationsdesigner und Licht-Künstler in Düsseldorf gelebt und gearbeitet. Entwicklung der Laser-Technologie als Kunstmittel für Installationen in Innen- und Außenräumen. Teilnehmer documenta 6.
Kunstwerk "Laserscape Kassel"
Leuchtet samstags nach Einbruch der Dunkelheit
Ausstellung documenta 6, 1977
Standort Zwehrenturm, Herkules, Hessisches Landesmuseum, Orangerie, Karlsaue, Stadtgebiet
Lage  Link zum Stadtplan
Erleben  Link zum kostenlosen Audiorundgang

Technischer Betrieb

Der Laser wird von den Städtischen Werken Kassel betrieben. Wenn Sie Störungen melden möchten oder technische Fragen haben, bitte diese direkt senden an:  infokvvksde  

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