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Kunsthochschule Kassel

Künstlerische Freiheit - wissenschaftliches Denken

Die Kunsthochschule Kassel zählt zu den wenigen Kunsthochschulen, die wissenschaftliche, künstlerische und kunstpädagogische Studiengänge zusammenbringen. Künstlerische Freiheit vereint mit wissenschaftlichem Denken ermöglicht es den Studierenden, Kunst und Kultur aus verschiedenen Blickwinkeln kennen zu lernen.
„Keimzelle“ der heutigen Kunsthochschule ist die 1777 gegründete „L'Académie de Peinture et de Sculpture de Cassel". Schon im 18. Jahrhundert lehrten hier bedeutende Künstler wie zum Beispiel Johann Tischbein d. Ä. Im Laufe ihrer über 230jährigen Geschichte hat die Kunsthochschule Kassel viele Wandlungen erfahren, reagierte in ihrem Lehrangebot auf die Strömungen der Zeit und prägte mit neuen pädagogischen Ansätzen die Ausbildung an anderen Kunstakademien.
An der Kunsthochschule Kassel lehrte der documenta-Gründer Arnold Bode. Einige, die hier früher studierten zählen heute zu den weltweit renommierten Künstlern, wie zum Beispiel Hans Haacke oder Michael Buthe, die mehrfach mit ihren Arbeiten bei der documenta zu sehen waren. Das Perlmuster-Design der Sprudelflaschen wurde in den 1970er Jahren von Günter Kupetz entwickelt, der in Kassel Produkt Design lehrte. Karl Oskar Blase war mit seinem Grafikdesign mehrmals an der documenta beteiligt. Zweimal schon ging der Oscar für Trickfilm an Studierende der Kunsthochschule Kassel.
Alljährlich finden im Sommer der Rundgang und die Examensausstellung der Kunsthochschule statt. Außerdem tragen die Studierenden durch zahlreiche Einzelprojekte und Ausstellungsräume zum Kulturleben der Stadt bei.

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