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Sonderausstellung im Fridericianum

Das Fridericianum präsentiert die erste Ausstellung in Deutschland zu Leben und Werk von Forrest Bess seit mehr als drei Jahrzehnten.

Das Fridericianum ist geöffnet und die Ausstellung zum Leben und Werk von Forrest Bess bis zum 6. September 2020 verlängert. Für den Besuch gelten die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. 

Öffentliche Führungen für bis zu 10 Personen werden an folgenden Tagen angeboten:

  • Mittwochs um 17 Uhr
  • Samstags um 16 Uhr
  • Sonntags um 15 Uhr

Ab dem 16. Juli 2020 ist die Ausstellung donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Das Café unter und vor dem Portikus sorgt dann bis 22 Uhr mit kalten und warmen Getränken sowie Musik für Sommerstimmung.

Forrest Bess

Die Schau erlaubt eine Neuentdeckung dieser herausragenden, für den zeitgenössischen Diskurs ausgesprochen relevanten, zugleich aber schwer fassbaren Position der US-amerikanischen Nachkriegskunst.

Forrest Bess: Untitled (No. 5), 1949 © The artist and Collection Mickey Cartin

Für Bess manifestierten sich in diesen abstrakten und symbolreichen Bildern unterbewusste Erfahrungen der Menschheit, die er zu entschlüsseln suchte. Die Auseinandersetzung mit ihnen betrieb er wie eine obsessive Forschungsarbeit, die sich in unzähligen Niederschriften und ausschweifenden Korrespondenzen artikulierte, ohne die Rätselhaftigkeit seines Schaffens jemals aufzulösen.

Der Künstler
Forrest Bess wurde 1911 in Bay City, Texas, geboren und verstarb auch 1977 dort. Ab der zweiten Hälfte der 1940er-Jahre führte er ein recht isoliertes Leben am Golf von Mexiko, wo er sich parallel zum Fang und Handel von Fischködern mit Malerei befasste. In dieser Zeit begann er systematisch, seine "Visionen", die er an der Schwelle zwischen Wachzustand und Schlaf hatte, in Gemälden festzuhalten.


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