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Sonderausstellung im Fridericianum

Forrest Bess - vom 15. Februar bis 3. Mai 2020

Forrest Bess wurde 1911 in Bay City, Texas, geboren und verstarb auch 1977 dort. Ab der zweiten Hälfte der 1940er-Jahre führte er ein recht isoliertes Leben am Golf von Mexiko, wo er sich parallel zum Fang und Handel von Fischködern mit Malerei befasste. In dieser Zeit begann er systematisch, seine "Visionen", die er an der Schwelle zwischen Wachzustand und Schlaf hatte, in Gemälden festzuhalten.

Für Bess manifestierten sich in diesen abstrakten und symbolreichen Bildern unterbewusste Erfahrungen der Menschheit, die er zu entschlüsseln suchte. Die Auseinandersetzung mit ihnen betrieb er wie eine obsessive Forschungsarbeit, die sich in unzähligen Niederschriften und ausschweifenden Korrespondenzen artikulierte, ohne die Rätselhaftigkeit seines Schaffens jemals aufzulösen.

Das Fridericianum präsentiert die erste Ausstellung in Deutschland zu Leben und Werk des Künstlers seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Schau erlaubt eine Neuentdeckung dieser herausragenden, für den zeitgenössischen Diskurs ausgesprochen relevanten, zugleich aber schwer fassbaren Position der US-amerikanischen Nachkriegskunst.


Café im Fridericianum

Das Café im Fridericianum ist auch während der Umbauphasen zwischen den Ausstellungen von dienstags bis sonntags in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Genießen Sie Kaffeespezialitäten, leckere Kaltgetränke, Frühstück, Snacks und wechselnde Tagessuppen. Die Gerichte werden immer frisch aus überwiegend saisonalen und regionalen Zutaten für Sie zubereitet.

Kontakt, Öffnungszeiten, Preise

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