Förderung der Kultur in Kassel

Im ersten Newsletter zur Kulturförderung im Jahr 2024 finden Sie Informationen zur neuen Abteilungsleitung im Bereich "Kulturförderung und -beratung", einen Hinweis auf eine Infoveranstaltung in der Reihe zur Kulturförderung sowie auf diverse aktuelle Ausschreibungen von Förderprogrammen und Stipendien.

In eigener Sache: Holger Schwetter ist neuer Abteilungsleiter im Kulturamt

Dr. Holger Schwetter ist neuer Leiter der Abteilung „Kulturförderung und -beratung“ im Kulturamt der Stadt Kassel. Er ist selbst schon lange als Musiker und Kulturmanager in der Freien Szene tätig und hat sich auch beruflich für die Belange der Kreativszene eingesetzt. So hat er als letztes u.a. im Bereich "Kulturentwicklung" im Kulturamt der Stadt Osnabrück gearbeitet. Nun ist er neu nach Kassel gezogen und freut sich die Kulturszenen hier vor Ort kennenzulernen. Wer sich einen Eindruck machen möchte, kann ein Video von Holger Schwettter auf dem Instagram-Kanal von kasselkultur ansehen.

  • Im Rahmen der Umsetzung der „Kulturkonzeption Kassel 2030“ lädt das Kulturamt der Stadt Kassel gemeinsam mit dem Europe Direct NordOstHessen am 12.3.2024 herzlich zur kostenfreien Infoveranstaltung „Erasmus+ in der Erwachsenenbildung" ins Palais Bellevue ein.

Bund führt Honoraruntergrenzen für Kulturförderung ein

Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat im Bundeskanzleramt den Verbänden und Gewerkschaften ihre Pläne zur Aufnahme von Honoraruntergrenzen in den Bestimmungen der Kulturförderung der BKM vorgestellt. Demnach soll es für professionelle, freie Kreative in den Sparten Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Wort, Musik und kulturelle Bildung eine garantierte Mindestvergütung geben, wenn sie für Empfängerinnen und Empfänger von Fördermitteln bestimmte Tätigkeiten auf Honorarbasis ausführen. Die Verpflichtung betrifft alle Förderungen, bei denen der Finanzierungsanteil des Bundesressorts für Kultur und Medien 50 Prozent übersteigt. Sie wird ab sofort Bestandteil der zu erlassenden Bescheide und grundsätzlich zum 1. Juli 2024 verbindlich. Maßstab für die einzuhaltenden Honoraruntergrenzen sind die entsprechenden bundesweiten Empfehlungen der jeweils einschlägigen Berufs- und Fachverbände der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen.