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Leitfunkstelle

In Hessen wird in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt eine Zentrale Leitstelle für den Aufgabenbereich Brandschutz, allgemeinen Hilfe, Rettungsdienst und Katastrophenschutz betrieben.

Die Berufsfeuerwehr Kassel betreibt die gemeinsame Leitfunkstelle für das Gebiet des Landkreises und der Stadt Kassel. Sie ist für rund 440.000 Einwohnerinnen und Einwohner, die sich auf 30 Städte und Gemeinden verteilen, zuständig. Als Zentralstelle der sogenannten nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr koordiniert und lenkt die Leitfunkstelle täglich rund 300 Einsätze.

An das Leitstellenpersonal werden hohe Anforderungen gestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ausgebildete Berufsfeuerwehrbeamte, Rettungsassistenten und Einsatzbearbeiter. In der Ausbildung zum Einsatzbearbeiter werden die Themenschwerpunkte  Notrufannahme, Einsatzdisposition und Einsatzlenkung sowie Ortskunde und taktische Überlegungen sowohl an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel, als auch in internen Seminaren vermittelt.

Die Tätigkeit setzt ein hohes Maß an Teamfähigkeit und Stressresistenz voraus. Die Einsatzbearbeiter müssen die wichtigsten Informationen wie den Einsatzort, das Unfallgeschehen oder das Erkrankungsbild erfragen. Die hilfesuchenden Personen, die den Notruf absetzen, sind jedoch meist sehr aufgeregt und zum Teil schlecht orientiert. Dabei gilt es, bei der Vielzahl der gleichzeitig laufenden Einsätze, die richtige Priorität zuzuordnen und den Überblick zu behalten. Aber auch telefonische Beratungen werden immer häufiger notwendig bis hin zur Anleitung der Laienwiederbelebung bis zum Eintreffen der Rettungsmittel am Einsatzort.

So läuft ein Notruf ab

Weitere Aufgaben und Ausstattung

Leitstellentechnik

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