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UR:BAN

Die Kommunikation zwischen Fahrzeug und städtischer Infrastruktur steht im Mittelpunkt des Forschungsprojektes UR:BAN (VV), an dem die Stadt Kassel beteiligt ist. Der Name steht für „Urbaner Raum: Benutzergerechte Assistenzsysteme und Netzmanagement“, VV für „Vernetztes Verkehrssystem“.

Ziel des Projektes ist es, technische Lösungen, Algorithmen und geeignete Übertragungswege zu finden, den Verkehrsfluss in der Stadt weiter zu optimieren. Dabei geht es einerseits darum, Informationen über Schaltzustände von Ampeln (Lichtsignalanlagen) in Fahrzeuge zu übertragen, damit Brems- und Anfahrvorgänge minimiert und geeignete Routen gewählt werden können.
Andererseits sollen Informationen über das Fahrzeugaufkommen und -verhalten im städtischen Verkehrsnetz für die Stadt zur Verfügung stehen, um die Schaltzeiten von Grünphasen der Ampeln weiter zu optimieren. Dabei wird vor allem das Ziel verfolgt, Abgase, Kraftstoffverbrauch und Lärm zu reduzieren – ein Gewinn für die Bewohner der Stadt. Unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten geht dies in der Regel einher mit einer Verringerung von Wartezeiten und Haltevorgängen und ist damit ein Gewinn für den Kraftfahrer.
 
 
Zwischen 2012 und 2016 erforschten Universitäten, Fahrzeughersteller und Technikanbieter in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekt unterschiedliche Anwendungsfälle. Daneben waren die Städte Kassel und Düsseldorf Projektpartner, auf deren Straßennetz die Technologie getestet wurde. Im Sachgebiet Verkehrssteuerung des Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes der Stadt Kassel wurden die technischen Anforderungen auf der Seite der städtischen Infrastruktur umgesetzt. Dabei fand eine enge Zusammenarbeit mit den Projektpartnern, insbesondere mit dem Fachgebiet Verkehrstechnik und Transportlogistik der Universität Kassel statt.

Ein wesentliches Ergebnis ist der "Leitfaden für die Einrichtung kooperativer Systeme auf öffentlicher Seite", in den auch die Erfahrungen der Stadt Kassel eingeflossen sind. 

Projektpartner
UR:BAN (VV)-Projektpartner sind Adam Opel AG, BMW AG, Continental Automotive GmbH, Daimler AG, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., GEVAS, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, ifak Magdeburg e. V.,  Landeshauptstadt Düsseldorf, MAN Truck & Bus AG,PTV AG, Stadt Kassel, die TU München, TomTom Development Germany GmbH, TRANSVER GmbH, die Universitäten Duisburg-Essen und Kassel und die Volkswagen AG.

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