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Archiv der deutschen Frauenbewegung

Das Archiv forscht und sammelt zur Geschichte der Frauenbewegungen.

Das Archiv der deutschen Frauenbewegung wurde 1984 in Kassel eröffnet. Es sammelt und sichert Dokumente zur Geschichte der Frauenbewegungen und zum Alltagsleben von Frauen in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert. Weitere Aufgabe ist, die Bedeutung dieser Emanzipationsbewegung ins Bewusstsein der Gesellschaft zu tragen.

Seit seiner Gründung hat das Archiv der deutschen Frauenbewegung eine umfangreiche und einzigartige Sammlung aufgebaut, die neben Büchern und Zeitschriften auch bedeutende Nachlässe, Vereinsakten, Bilder und eine Pressedokumentation umfasst. Die Bestände sind zum größten Teil online recherchierbar und stehen allen Interessierten während der Öffnungszeiten zur Verfügung.

Darüber hinaus werden Forschungsprojekte durchgeführt und Publikationen herausgegeben, darunter die Zeitschrift „Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte“. Mit Lesungen, Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen und Stadtführungen hat sich das Archiv der deutschen Frauenbewegung als Kultureinrichtung etabliert. 

Die Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kulturförderpreis der Stadt Kassel, dem Elisabeth-Selbert-Preis des Landes Hessen und dem Hessischen Archivpreis. 1992 gründete sich der Förderverein „Freundinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung“, der seitdem im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit regelmäßig Literaturlesungen mit Autorinnen aus dem deutschsprachigen Raum veranstaltet.

Arbeitsfelder

  • In der Bibliothek werden Textdokumente zu Frauenalltag und Frauenbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts gesammelt. Das stetig anwachsenden Archiv umfasst Unterlagen von Frauenvereinen und -institutionen wie beispielsweise dem Deutsch-Evangelischen Frauenbund oder dem Casseler Frauen-Ruderverein sowie Nachlässe von bedeutenden Frauenpersönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts, u.a. von Elisabeth Selbert und Gabriele Strecker. Des Weiteren Autographen, Fotos sowie eine Pressedokumentation. Die Bestände sind zum größten Teil online recherchierbar (addf-kassel.de). 2008 wurde das Archiv der deutschen Frauenbewegung mit dem Hessischen Archivpreis ausgezeichnet, 2011 der Archivbestand als wertvolles Kulturgut bewertet und in das "Verzeichnis national wertvoller Archive" von Kulturgutschutz Deutschland aufgenommen.
  • Zwei Mal im Jahr erscheint die Zeitschrift Ariadne – Forum für Frauen- und Ge­schlech­tergeschichte sowie in loser Folge die Schriftenreihe des Archivs der deutschen Frauenbewegung. Das Redaktionsteam der Ariadne wurde 2001 von der Hessischen Landesregierung mit dem Elisabeth-Selbert-Preis ausgezeichnet.
  • Durch Lesungen, Vorträge, Seminare und Ausstellungen hat sich das Archiv der deutschen Frauenbewegung als unabhängige Bildungs- und Kultureinrichtung etablieren können. Dafür erhielt es 1991 den Kulturförderpreis der Stadt Kassel.
  • Seit 1986 werden eigene Forschungen durchgeführt bzw. an­geregt, damit die Geschichte der deutschen Frauenbewegungen auch in der Wissenschaft breiter verankert wird.

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