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Fuldakonzept

Die Fulda ist ein prägender Faktor in und für Kassel. Auf einer Länge von insgesamt 14 Kilometern fließt sie durch das Stadtgebiet. Gemeinsam mit den Menschen möchte die Stadt Kassel die Fulda stärker ins Blickfeld rücken, damit sie ein starker Anziehungsfaktor bleibt.

Auftaktveranstaltung war der offene Zukunftsmarkt Fuldakonzept im April 2018. „Die Fulda hat es verdient prominenter betrachtet zu werden“, erläutert Stadtbaurat Christof Nolda das Ziel des Zukunftsmarktes. „Wir wollen, dass sie ein starker Anziehungsfaktor für die Menschen in Kassel bleibt und vielleicht für die eine oder den anderen wird. Gemeinsam wollen wir Standards städtischer Lebensqualität setzen. Der Naturraum Wasser ist ein wichtiges Potenzial, das wir heben und bewahren wollen.“

Beim Zukunftsmarkt waren das Wissen und die Ideen vieler Menschen von besonderer Bedeutung. Sie fließen unmittelbar in das Fuldakonzept ein. Gegenwärtig erstellt die Stadt Kassel in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH aus Essen ein Landschafts- und Nutzungskonzept für die Fulda
und ihre direkt angrenzenden Landschafts- und Freiräume im Stadtgebiet.

Was ist ein Fuldakonzept?

Mit dem Fuldakonzept wird der Flussraum planerisch erstmalig zusammenhängend betrachtet, Stärken und Schwächen dieses heterogenen Stadtraumes untersucht. Die Fulda hat als Flussraum
verschiedene Aufgaben im Stadtgebiet. Sie fließt von naturnahen Räumen, über landwirtschaftliche Flächen und Parks bis zu den urbanen Bereichen der Stadtmitte. Ziel ist ein nachhaltiger und zukunftsorientierter Umgang mit der Fulda, der die differenzierten Nutzungen und Schutzanforderungen berücksichtigt, Potenziale und Möglichkeiten aufzeigt und die Menschen mehr mit ihrer Fulda verbindet.

Grundlage für das Fuldakonzept ist ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 23. März 2015, in dem der Magistrat gebeten wurde, „ein landschaftliches Nutzungskonzept für den gesamten Fuldaraum im Stadtgebiet einschließlich der Flutmulde unter Berücksichtigung der städtebaulichen, naturschutzrechtlichen, wasserschutzrechtlichen und denkmalschutzrechtlichen Rahmenbedingungen zu erstellen.“

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