Arnold-Bode-Preis

Anerkennung herausragender Leistungen für die bildende Kunst der Gegenwart

Poetry Art und Civic in Kuba. Das Foto entstand während eines Workshops mit dem Schriftsteller Rafael Almanza im April 2018

Der Arnold-Bode-Preis der documenta-Stadt Kassel wird seit 1980 an Künstlerinnen und Künstler in Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen für die Kunst der Gegenwart verliehen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ist nach dem documenta-Gründer Arnold Bode benannt und wurde von 1980 bis 1988 jährlich, seitdem meist zweijährig, aber obligatorisch in einem documenta-Jahr, verliehen. Das Grundkapital der Arnold-Bode-Stiftung entstammt Kunstwerken, die Arnold Bode von documenta-Künstlern anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 1975 geschenkt wurden. Die Verleihung findet in der Regel in den Räumlichkeiten des Kasseler Kunstvereins in Zusammenhang mit einer Ausstellung der jeweiligen Preisträger statt.

Die Arnold‐Bode‐Stiftung wurde 1978 von der Stadt Kassel ins Leben gerufen und vergibt den Arnold‐Bode‐Preis. Eine documenta‐Teilnahme ist nicht Voraussetzung, documenta‐Niveau aber Maßstab der Entscheidung. Im Jahr 2021 wurde der Preis an das kubanische Kollektiv INSTAR und dessen Gründerin Tania Bruguera verliehen.