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Goethe als Weltbürger am Beispiel des ´Faust´

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Vortrag mit Lichtbildern von PD Dr. Jürgen Nelles

Johann Wolfgang von Goethe, der am Übergang vom 18. zum 19. Jh. in einem der kleinsten Staaten – im Herzogtum Weimar gelebt und gewirkt hat, hat sich selbst als „Weltbürger“ verstanden und „Weltliteratur“ verfasst. Der Vortrag erläutert, warum die Faust-Tragödie dennoch bis heute als die deutsche „Nationaldichtung“ betrachtet wird. Er zeigt, welche Merkmale das Stück zu einer „nationalen“ Dichtung machen und, was wir heute mit Blick auf die Dramenhandlung und die Figuren darunter verstehen. Im Mittelpunkt der Ausführungen stehen die lebenslange Beschäftigung des Dichters mit seinem „Lebensstoff Faust“, dessen literarische Gestaltung sowie die Wirkung der Tragödie auf und jenseits der Theaterbühne.

Dr. Jürgen Nelles lebt in Bonn, wo er studiert, promoviert und habilitiert hat, und lehrt an der Bonner Universität Neuere deutsche Literaturwissenschaft. Außerdem ist er seit vielen Jahren für Bildungsträger, Kulturinstitutionen und Seniorenresidenzen tätig und hat zahlreiche Publikationen zur Literatur vom 18. bis zum 21. Jahrhundert vorgelegt.

(c) Foto: Dr. Jürgen Nelles

Eintrittspreis

5 €

Veranstaltungsort

Veranstalter

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