Sprache und Rassismus - warum wir darüber sprechen müssen

Veranstaltungsinformationen

Freitag, 20. Mai 202219:00 Uhr

Links

Sprache und Rassismus - und warum wir darüber sprechen müssen

Die Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Susan Arndt arbeitet seit vielen Jahren zu den weitreichenden Folgen des Kolonialismus. Als Weiße reflektiert sie kritisch den Sprachgebrauch der Mehrheitsgesellschaft. Sie stellt sich somit der Verantwortung für den Rassismus, den Schwarze Menschen und People of Color täglich erleiden müssen, und fordert auch andere auf, das zu tun.In Kassel hat die Stadtverordnetenversammlung die Ächtung sowohl des N*Wortes als auch, als erste deutsche Stadt, des M*Wortes beschlossen. Mit dem Vortrag von Prof. Dr. Arndt möchten wir diese Ächtung in der Stadtgesellschaft besser verankern.

In ihrem Vortrag wird die Sprachwissenschaftlerin den Zusammenhang zwischen Kolonialgeschichte und Rassismus erläutern und für viele Begriffe klar machen, welche rassistischen Bedeutungen in ihnen enthalten sind und warum sie nicht mehr zu ver-wenden sind: Nicht in der Geschäftswelt, nicht in der Schule, nirgendwo.

Die Veranstaltung wird moderiert von Marianne Ballé Moudoumbou. Cordula Stark und Ruth Hunstock werden im Anschluss an den Vortrag eine Neuigkeit aus der Region verkünden. 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Initiative Side by Side und der Stadt Kassel, Stabsstelle 'Amt für Chancengleichheit'.

Wir bedanken uns bei der documenta 15, dass wir im ruruHaus zu Gast sein dürfen!

Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung nötig unter chancengleichheit@kassel.de oder Telefon 0561 787 7069 .

Eintrittspreis

kostenlos

Veranstaltungserinnerung per Push-Mitteilung

Dieser Service kann jederzeit über den Schieberegler oder in den Browser‐Einstellungen wieder abbestellt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung.

Die Push-Funktion wurde in Ihrem Browser deaktiviert oder wird nicht unterstützt.