Helke Dreier & Dr. Kerstin Wolff „Trümmerfrauen in Kassel? Die Organisation der Trümmerbeseitigung"

Kassel erlebte zwischen 1940 und 1945 ca. 40 Luftangriffe, darunter der schwerste am 22. Oktober 1943. Diese Angriffe hinterließen Schutt- und Trümmerberge, die beseitigt werden mussten. Wie aber waren diese Trümmerbeseitigungsarbeiten organisiert und von wem wurden sie durchgeführt? Waren es städtische Bauarbeiter, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, die hier räumten? Oder waren es überwiegend Frauen, die hier nach 1945 Aufbauarbeit leisteten? Auf der Grundlage von Interviews sowie der Auswertung zeitgenössischer Quellen wird die Geschichte der Trümmerbeseitigung in Kassel nachgezeichnet. Dabei können die beiden Vortragenden zeigen, wie in der Gesellschaft über die Arbeit der Trümmerräumung diskutiert wurde, wer geholfen hat und welche Wege die städtische Verwaltung fand, um möglichst viele Bürger und Bürgerinnen von der Notwendigkeit einer freiwilligen Mitarbeit zu überzeugen.

Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Helke Dreier, M. A., ist Historikerin und Mitarbeiterin in der Forschung im Archiv der deutschen Frauenbewegung.

Dr. Kerstin Wolff ist Historikerin, leitet die Forschungsabteilung im Archiv der deutschen Frauenbewegung und lehrt an der Universität Kassel. Sie forscht seit über 20 Jahren zur Geschichte von Frauen und ihrer Emanzipation im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland.

In Kooperation mit dem Richard-Wagner-Verband Kassel und dem Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF)

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