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Karen Köhler liest aus ihrem Roman „Miroloi“

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„Ich werde immer die Fremde bleiben, auch wenn ich alles genauso mache wie sie. […] Dabei kann ich, wenn ich mich vergleiche, mehr Gemeinsamkeiten erkennen als Unterschiede.“ Karen Köhlers Geschichte führt in eine abgeschiedene dörfliche Welt, in der eine strikte Geschlechtertrennung herrscht. Die Männer bestimmen, nur sie können lesen und schreiben. Die Protagonistin des Romans, ein von der Gemeinschaft ausgegrenztes namenloses junges Mädchen, wurde als Säugling vor dem Bethaus abgelegt. Sie rebelliert gegen die Traditionen und Gesetze, lernt lesen und schreiben, verliebt sich, schließt Freundschaften und Bündnisse. Schließlich bekommt sie sogar einen Namen, der ihr, der von außen kommenden Fremden, verweigert wurde. – Karen Köhlers emanzipatorischer Roman, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2019 stand, zeichnet sich durch pointierte Wortschöpfungen und präzise Sprache aus.   Veranstalterin: Freundinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung in Kooperation mit den Bali-Kinos   Es gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln, nähere Informationen finden Sie auf http://www.filmladen.de/ unter „Corona & Kino“.

Eintrittspreis

9 €

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