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Kasseler Glockenspielfestival

Es gibt nicht viele Städte, die ein Glockenspiel haben, und es gibt auch nicht viele Menschen, die ein Carillon spielen können. In Kassel gibt es beides.

Glockenturm Karlskirche

In und um die Karlskirche wird in der Regel alle zwei Jahre das Glockenspiel-Festival gefeiert.

Die Karlskirche wird seit 2018 renoviert und ist deshalb geschlossen. Auch das Festival findet in dieser Zeit nicht statt. 

Ein Glockenspiel wird auch Carillon genannt und wird mittels einer Klaviatur gespielt. Das Glockenspiel der Karlskirche zählt 47 Glocken und ist 2750 Kilo schwer. Wer ein Glockenspiel spielt, den nennt man auch Carilloneur. 

Zur Geschichte der Karlskirche und ihres Glockenspiels
Die 1698 erbaute Hugenottenkirche wurde im Zweiten Weltkrieg, wie viele andere alte Häuser zerstört. 1950 wurde die Karlskirche wieder aufgebaut und die Gemeindeglieder setzten sich für den Bau eines Glockenspiels ein. Im Gedenken an gefallene, vermisste oder im Krieg gestorbene und umgekommene Angehörige haben Familien, die in Kassel beheimatet waren oder eine neue Heimat gefunden hatten, die Glocken gestiftet.

Für Kasseler Bürger hat das Glockenspiel daher eine besondere Bedeutung. Und wenn das Glockenspiel erklingt, so erinnern sich manche Menschen an ihre Angehörigen oder Freunde und genießen die Klänge, die einfach zu Kassel dazugehören.

Auch in Zeit der Renovierung ist das Glockenspiel zu hören

  • Sonntag: 9.35 Uhr
  • Montag und Mittwoch: 17.30 Uhr
  • Freitag: 11.30 Uhr

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