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Josias von Heeringen

Josias v. Heeringen

Sohn des Schlosshauptmanns wird militärische Berühmtheit

Der in Kassel als Sohn des preußischen Schlosshauptmanns von Wilhelmshöhe geborene Josias von Heeringen trat 1867 in die Armee ein. Nach der Kriegsteilnahme 1870/71 begann seine steile Karriere: Ab 1887 begann er seinen Dienst im Kriegsministerium in Berlin, für das er noch 30 Jahre tätig sein sollte, u.a. als Preußischer Kriegsminister von 1909 bis 1913. 

Besondere Höhepunkte seiner militärischen Laufbahn waren seine Ernennung zum Kommandeur der 22. Division 1903 sowie drei Jahre später zum General der Infanterie und gleichzeitig zum Kommandeur des II. Armee-Korps in Stettin. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges an der Westfront verantwortlich, wechselte er 1916 als Oberbefehlshaber zur Küstenverteidigung. Im Rang eines Generaloberst schied er 1918 aus dem aktiven Dienst aus.

Von 1918 bis 1926 war von Heeringen Präsident des politisch zugunsten der nationalistischen Rechten sehr aktiven Kyffhäuserbundes. In seine Amtszeit fiel auch der erste gesamtdeutsche Kriegertag 1925 am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig.

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