Umbau des Werkstattgebäudes zu Mensa und Gymnastikraum

Projektziel

Mit dem Projekt wird das Ziel, vorhandene Infrastrukturen bestmöglich auszunutzen, realisiert. So werden die schulischen Einrichtungen auch für den Stadtteil geöffnet. Das ehemals als Werkstatt genutzte Gebäude des „Elwe“-Gefängnisses wurde so umgebaut, dass die Mensa der Schule auch als Bürgerraum und der im Obergeschoss befindliche Gymnastikraum auch von Sportgruppen genutzt werden kann. Für das Mittagstischangebot der Schule und des Hortes wurde der Einbau einer Versorgungsküche (Nutzung nur durch den Schul-Caterer) vorgenommen. Eine separate Teeküche dient für Veranstaltungen, die in der Mensa außerhalb des Schulbetriebs stattfinden können. Der barrierefreie Zugang über eine Rampe und eine dem Schulhof zugewandte Terrasse, sind Teil der neuen Zutaten die das Gebäude erhielt. In beiden Geschossen wurden die Sanitärräume neu eingerichtet und z. T. neu geordnet. Zudem erhielt der Gymnastikraum eine neue Seitenwandverkleidung sowie Deckenheizkörper. Der vorhandene Fahrstuhl des Gebäudes konnte erhalten werden, so dass die großen Kellerräume des Gebäudes bequem als Stuhllager zu nutzen sind. 

Hintergrund

Die Unterneustädter Schule ist eine zweizügige Grundschule. Die Anlage besteht aus einem klassischen Schulgebäude aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts sowie eine in den 1950er Jahren ergänzte eingeschossige Pavillonanlage, die heute der Unterbringung des Hortes dient. Die Schule kann mit dem Umbau des Werkstattgebäudes eine Ganztagesbetreuung anbieten, für die bisher jedoch die entsprechenden Ressourcen fehlten. Der Sportunterricht der Grundschüler, der bisher in der Sporthalle der Ysenburgstraße stattfand kann nun, ohne langen Fußweg, auf dem Schulgelände gegeben werden.

Aktueller Stand

  • 2021: Fertigstellung des Umbaus inklusive einer Gestaltung der Außenanlagen mit neuem Verbindungsweg zur Schule
  • Projektleitung: Hochbauamt der Stadt Kassel mit CrepD-Architekten, Kassel