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Neugestaltung des Brüder-Grimm-Platzes

Projektziel

Ziele der Neugestaltung sind die Wiederetablierung des Platzes als Teil der barocken innerstädtischen Platzfolge (Königsplatz-Friedrichsplatz-Brüder-Grimm-Platz) sowie die Förderung und Schärfung des öffentlichen Bewusstseins für die städtebauliche und historische Situation. Für den stetigen Anstieg der Besucherzahl des Kulturtourismus soll der Brüder-Grimm-Platz einer der wichtigsten Bausteine der im Tourismuskonzept der Stadt verankerten Ankommens- und Verbindungskultur werden, der den Weg weist zu den zahlreichen kulturellen und musealen Einrichtungen. Weitere Ziele sind die funktionale und räumliche Integration der vorhandenen sowie der zukünftigen Bebauung des Tapetenmuseums und des geplanten Kunsthauses in der Friedrichsstraße, die Stärkung der Grünfunktion und die Verbesserung des Stadtklimas, die Erhöhung der Aufenthaltsqualität durch Angebote zum Verweilen und nicht zuletzt die Schaffung eines freiraumarchitektonischen Vorzeigeprojektes auf der Basis der Kasseler Charta für Baukultur.

Hintergrund

Der Brüder-Grimm-Platz war immer ein Grün- und Transitraum, der seit seiner Entstehung 1780/81 mehrfach überplant wurde. Außerhalb der Stadt liegend war er als kreisrunde Anlage konzipiert worden, deren Baumrund nahtlos in die Baumstellung der Wilhelmshöher Allee überging. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr der Platz Überformungen als Hexagon, ab 1900 als Pentagon. Seit 1964 sind drei terrassierte Teilflächen das bis heute ablesbare Gestaltungsprinzip.

Aktueller Stand

  • Zusage des Bundes über eine Förderung von 6,5 Mio. € bei einer Gesamtinvestition von 9,75 Mio. €
  • Durchführung des freiraumplanerischen Wettbewerbs in 2020
  • Abschluss des Verhandlungsverfahrens im Frühjahr 2021
  • Beauftragung der Planung auf der Grundlage des siegreichen Wettbewerbsentwurfes in Vorbereitung

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