Netzwerk Stadtteilkultur Kasseler Osten

Projektziel

Die Haferkakaofabrik ist neben Salzmann eines der erhaltenen Industriedenkmale Kassels, das während der Gründerzeit an der Sandershäuser Straße entstanden ist. Die Fabrik befindet sich im Eigentum der Raiffeisen Waren GmbH, die diesen Standort derzeit als Warenzentrale nutzt, das Grundstück jedoch veräußern möchte. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie werden derzeit mögliche Nutzer identifiziert, von denen auch bereits einige Interesse an dem Areal bekundet haben. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Interessen der Eigentümer und der Grundstücksinteressenten in einem wirtschaftlich tragfähigen Konzept aufeinander abzustimmen.

Die Hoffnung der Stadt Kassel besteht darin, hier ein zukunftsfähiges „Gewerbegebiet 4.0“ zu entwickeln, welches – gerade auch im Hinblick auf das benachbarte Salzmann-Areal - eine Perspektive jenseits der von Schrott- und Autohandel geprägten umliegenden Gewerbeflächen aufzeigt. Es geht um nicht weniger, als den traditionsreichen Industriestandort Bettenhausen in eine neue Zukunft zu transformieren.

Hintergrund

Im Zeitraum von 1898 bis 1954 wurde am Standort Haferkakao in Form eines löslichen Getränkewürfels produziert. Für die Herstellung des in Kassel erfundenen und patentierten Produkts waren rund 500 Menschen in der Fabrik tätig. In den 50er Jahren war die Nachfrage nach Haferkakao so stark gesunken, dass die Fabrik schließen musste und seither leer stand. Einige denkmalgeschützte Gebäudetrakte mussten bereits abgebrochen werden.

Aktueller Stand

  • 2021: Durchführung einer Machbarkeitsstudie