Städtebaulicher Rahmenplan Hafenareal

Förderprogramm /-gebiet
Wachstum und nachhaltige Erneuerung - Unterneustadt

Projektziel

Das Hafenareal soll im Zuge einer städtebaulichen Neuordnung eine einheitliche Gestaltung mit einer der integrierten Lage angemessenen hohen baulichen Dichte erhalten. Der Hafen selbst, der inzwischen ausschließlich als Sportboothafen durch einen Verein genutzt wird, soll für die Stadtbevölkerung als Freizeit- und Erholungsraum zugänglich gemacht werden. In diesem Sinne soll das Areal geöffnet und besser mit den umliegenden Quartieren verknüpft werden. 

Die stufenweise Entwicklung des Hafenareals konzentriert sich zunächst auf das Gelände südlich der Hafenstraße, von wo aus weitere Entwicklungsimpulse in die umliegenden Bereiche zu erwarten sind. Erste Visionen zur zukünftigen Nutzung des Geländes umfassen entweder die Beibehaltung der gewerblichen Nutzung und die Reaktivierung des Standorts für weiteres Gewerbe im Sinne der „Produktion in der Stadt“, oder die Herstellung eines gemischt genutzten Wohn- und Arbeitsquartiers. Diese Visionen sollen im Kontext des städtebaulichen Rahmenplans weiter konkretisiert werden.

Hintergrund

Im Plangebiet befinden sich ein Wohn- und Kontorhaus von 1907/1908 und eine 1929 ergänzte Lagerhalle, die aus sozial-gewerbe- und lokal-geschichtlichen Gründen als Kulturdenkmale eingetragen sind. Die Lagerhalle ist zudem eine der wenigen Bauten des „internationalen Stils“ in Kassel.

Aktueller Stand

  • 2021/2022: Erstellung einer Machbarkeitsstudie
  • 2022: Auslobung des studentischen Wettbewerb Paul-Bode-Preis der Nassauischen Heimstätte Wohnstadt (NHW)