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Borderline Trialog Kassel e. V. - Angehörigengruppe

Information zum Thema:
Vielen Angehörigen von Menschen mit Borderline ist nicht bewusst wie viele Menschen ihr Schicksal teilen. Allein auf die Stadt Kassel umgerechnet, sind es 4 000 Menschen, die unter einer Borderline-Störung leiden (lt. wissenschaftlicher Untersuchung DSM IV 1994 ca. 2% der Bevölkerung). Dunkelziffer nicht berücksichtigt. Rechnet man jeder BL-Person aus ihrem täglichen Umfeld nur zehn Personen hinzu (Familie, Freunde, Partner, Kollegen), so sind es 40.000 Menschen, die als Partner/in oder sonstige Bezugsperson mit Menschen intensiv konfrontiert sind, die an einer Borderline-Störung leiden. Tendenz steigend.

Inhalte der Gruppe:
"Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort, dort begegnen wir uns".

In den Veranstaltungen des Borderline-Trialogs haben Betroffene, Angehörige und Fachleute die Möglichkeit, auf gleicher Augenhöhe ins Gespräch zu kommen. Es werden gezielt Fachleute eingeladen, um das Wissen über die emotionale Instabilität und die Behandlungsmöglichkeiten zu vertiefen.

Die Selbsthilfegruppe für Angehörige in einer Borderline-Beziehung hat folgende Ziele:
• Erfahrungsaustausch
• Befreiung aus der Isolation
• Eigene Stabilität finden im Umgang mit sich selbst und den instabilen Verhaltensweisen eines Borderliners
• im Idealfall: förderliches Zusammenleben mit einem Menschen mit Borderline.
Es geht um die Veränderung eigener Denkmuster und Verhaltensweisen, um sich im Umgang mit sich selbst und Angehörigen mit Borderline weiter zu entwickeln.

Treffen:
im Selbsthilfetreffpunkt der KISS
Treppenstr. 4, Kassel, 2. Stock

Angehörigen Erfahrungsgruppe
jeden 2. Mittwoch im Monat, 18 bis 19.30 Uhr
Felix-Blumenfeld-Raum

Keine Treffen während der hessischen Schulferien.

Kontakt:
über KISS
Tel. 0561 81644-222
Mail: kisskasselde

Linktipp:www.borderline-kassel.de

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