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Wenn Essen krank macht - Selbsthilfegruppe für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Information zum Thema:
Wie erkenne ich ob ich an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leide?

Hinweise dafür sind:
• Blähungen, Völlegefühl
• Durchfall oder Verstopfung
• Übelkeit
• Kopfschmerzen
• Konzentrationsprobleme
• Müdigkeit
• Schwindel oder Herzrasen
• Hautprobleme
• Depression
• Regelbeschwerden
• Asthma

Für diese Beschwerden gibt es verschiedene mögliche Ursachen.
Die häufigsten sind Laktose, Fruktose, Sorbit und Histamin.
Bei o.g. Beschwerden ist es ratsam sich bei einem erfahrenen Arzt auf Unverträglichkeiten testen zu lassen. Nicht zu empfehlen ist, einfach auf Verdacht Lebensmittel zu meiden, da es so zu Nährstoffmangel kommen kann und der Ursache nicht auf den Grund gegangen wird.

Laktoseintoleranz:
Typische Symptome: Bauchschmerzen, Blähungen, Koliken, Völlegefühl, Übelkeit, Durchfall.
Hintergrundinformation: Milchzucker kommt in fast allen Milchprodukten vor und wird normalerweise im Dünndarm durch ein Enzym - die Lactose - in die zwei Einzelzucker gespalten. Bei Personen mit Laktoseintoleranz fehlt dieses Enzym (oder ist nur unzureichend vorhanden), dadurch wird der Milchzucker nicht gespalten und gelangt in den Dickdarm. Dort sitzen Bakterien, welche den Milchzucker verarbeiten und dabei Gase erzeugen, die u.a. dann zu Beschwerden führen.

Fruktosemalabsorption
Typische Symptome: Bauchschmerzen, Blähungen, Breiiger Stuhl, Durchfall, Depression, Angstzustände. Hintergrundinformation: Die intestinale Fruktoseintoleranz (Fruktosemalabsorption, Fruktoseunverträglichkeit) ist eine erworbene Krankheit, die auf ein defektes Transportsystem (GLUT-5) im Dünndarm zurück zu führen ist, d.h. die Fruktose kann nicht ausreichend in den Körper aufgenommen werden. Hat sie es aber in den Körper geschafft, kann sie hier ohne Probleme abgebaut werden.

Sorbitintoleranz
Typische Symptome: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit.
Hintergrundinformation: Eine Sorbitintolernaz kann in Kombination mit einer Laktoseintoleranz und / oder Fruktosemalbsorption auftreten. Nicht selten findet sich jedoch auch eine isolierte Sorbitunverträglichkeit. Sorbit wird im Verdauungstrakt durch die Darmwand ins Blut transportiert und von dort zur Leber gebracht, wo es verstoffwechselt wird. Bei einer Sorbitintoleranz ist die sowieso schon deutlich niedrigere Aufnahmekapazität von Sorbit im Vergleich zu anderen Zuckern zusätzlich gestört.

Histaminintoleranz:
Typische Symptome: Migräne, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Magen-Darm- Probleme, Sodbrennen, Regelschmerzen, Rhinitis, Trockene Nase, Asthma, Depressionen, Hautjucken / Hautrötung.

Hintergrundinformation: Histaminintoleranz (med. Histaminose, Histaminunverträglichkeit) ist die Unverträglichkeit von stark histaminhaltigen Nahrungsmitteln beziehungsweise die Unfähigkeit des menschlichen Körpers, das aufgenommene Histamin in ausreichendem Maße abzubauen.

Inhalte der Gruppe:
Was können Sie erwarten?
• Erste Hilfe Tipps nach der Diagnose
• Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten
• Tipps für den Alltag (Einkaufen, Ausgehen, Reisen usw.)


Natürlich können wir keinen Arzt oder Ernährungsberater ersetzen,durch jahrelange Erfahrung als selbst Betroffene können wir lediglich hilfreiche Tipps für den Alltag und den Umgang mit der Diagnose geben. 

Treffen:
Die Treffen finden jeweils am 4. Mittwoch im Monat, 18 Uhr,
im KISS-Selbsthilfetreffpunkt, Treppenstr. 4,
2. Stock, Marie-Calm-Raum statt.

Die Gruppe ist momentan geschlossen. KISS führt eine Warteliste.

Kontakt:
über KISS
Tel.: 0561/81644-222
Mail: kisskasselde

Linktipps:
http://www.daab.de
http://www.libase.de
http://www.nahrungsmittel-intoleranz.com
http://www.symptome.ch/vbboard/
http://www.mitohnekochen.com
http://www.lecker-ohne.de/
http://www.ichkoche.at/Lebensmittelunvertraeglichkeiten-Rezepte

http://www.candida-info.de

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