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Matthäuskirche

Die Kirche in Niederzwehren wurde von 1414 bis 1458 erbaut; der älteste Teil der heutigen Matthäuskirche, der alte Wehrturm, wurde 1472 vollendet. Bei jüngeren Ausgrabungen fand man Überreste, die auf eine Vorgängerkirche hinwiesen. Unter dem hessischen Landgrafen, Ludwig dem Friedfertigen, erfolgte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ein Neubau.

Aufgrund von Baufälligkeit wurde die Kirche in 1788 abgerissen und unter Berücksichtigung der alten Fundamente entstand in 1789 ein neues Gotteshaus, welches in 1915 zu einer Garnisonskirche erweitert wurde und nun Platz für 1000 Menschen bot. Der Taufstein aus dieser Zeit befindet sich noch heute im Turmraum der Kirche.

1956 wurde die Kirche renoviert und erhielt den Namen "Matthäuskirche". 1984 kam es zu einem weiteren Umbau, der die Kirche von Grund auf veränderte. Ein Anbau aus 1913 an der Südseite des alten Kirchenschiffes sowie mehrere früher vorgenommene Veränderungen im Kircheninneren wurden beseitigt und die Matthäuskirche auf ihre Größe aus dem Jahre 1789 verkleinert.

Seit dieser Zeit bietet der von einer dreiseitigen Empore eingefasste Kirchraum Platz für ca. 170 Besucher, der Turmraum wurde ausgestaltet und der Gemeindesaal angegliedert. Ihre Besonderheit ist ihre Quernutzung: Der Altar steht nicht nach Osten, sondern an der Nordseite. Die an das Schiff angebauten Kirchsäle können so zur Erweiterung des Kirchenraumes dienen - wie der Kirchenraum zur Erweiterung der Gemeinderäume genutzt werden kann. Zuletzt wurde die Kirche 2003 grundlegend renoviert und der Gottesdienstraum neugestaltet.

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