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Historische Entwicklung von Niederzwehren

„Märchenhaus“ im Jahre 1936

Schon in vorchristlicher Zeit gab es hier eine Siedlung. Später entstand der Sitz eines Burgherrn. Vor den Mauern der Stadt Kassel gelegen, war Niederzwehren in Kriegszeiten als Lagerplatz von Truppen besonderen Belästigungen ausgesetzt. Daran erinnert noch der in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaute Wehrturm der Kirche sowie Reste von Wehrmauern mit Schießscharten.

Bis um die Jahrhundertwende reine Agrar- und Handwerkergemeinde, erhielt der Ort durch die Eisenbahnwagenfabrik Credé, die 1857 gegründet wurde und schon 1907 ca. 900 Arbeiter beschäftigte, und einige andere Unternehmen einen industriellen Schwerpunkt.

Märchenfrau Dorothea Viehmann

1936 wurde die damals mit 7300 Einwohnern größte Gemeinde des Landkreises nach Kassel eingemeindet. Die 1967 eingeleitete Ortskernsanierung führte zu einer raschen Beseitigung zahlreicher alter Gebäude, an deren Stelle nach und nach Neubauten entstanden.

Eine der bekanntesten Einwohnerinnen des Stadtteils war die Märchenerzählerin Dorothea Viehmann, der die Brüder Grimm viele Geschichten verdankten.

Veröffentlicht am:   07. 12. 2009  


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