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Historische Entwicklung des Stadtteils Mitte

Das 1811 niedergebrannte fürstliche Schloß mit Brüderkirche

Eine Befestigungsanlage "castellum" nahe am Fuldaufer ist die Keimzelle der Stadt Kassel. Der Ort, im Jahre 913 als „Chassella“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt, erhielt im 12. Jahrhundert Stadtrechte. Bis ins 18. Jahrhundert waren dem Wachstum der Altstadt durch die Festungswerke Grenzen gesetzt.

Die Aufnahme der Hugenotten seit 1685 führte zur Gründung der Oberneustadt außerhalb der Wälle und Gräben. Im Anschluß an die Oberneustadt entstanden im 19. Jahrhundert neue Viertel am Ständeplatz und Hauptbahnhof, der 1852-1856 erbaut wurde. Nach 1866 wuchs die Stadt zwischen Kölnischer Straße und Wilhelmshöher Allee nach Westen.

Die Obere Königsstraße um das Jahr 1905

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Innenstadt weitgehend zerstört. Nur wenige Gebäude wurden in ursprünglicher Form wieder aufgebaut. Im Altstadtbereich entstanden neue Wohnblocks, während sich die Geschäfte im Bereich der Königsstraße, Wilhelmsstraße und der 1953 angelegten Treppenstraße konzentrierten.

Seit 1961 erfolgte die Umgestaltung der Hauptgeschäftsstraßen zu Fußgängerzonen, seitdem bemühen sich Stadtverwaltung und Geschäftsleute, die Innenstadt als lebendiges Zentrum der Stadt zu erhalten. Unter intensiver öffentlicher Anteilnahme wurden die großen Plätze neu gestaltet. Einkaufszentren modernen Stils wie z. B. die Kurfürstengalerie 1991, die Königsgalerie 1995 und der City Point 2002 brachten der Innenstadt erhöhte Attraktivität.

Veröffentlicht am:   16. 10. 2009  


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