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Rund um den Königsplatz

Koenigsplatz

Der Königsplatz erhielt seinen Namen zur Erinnerung an den hessischen Landesfürsten Landgraf Friedrich I., der von 1720 bis 1751 das schwedische Königreich regierte.

Der von Hofbaumeister Simon Louis du Ry 1766 gebaute Platz ist eine seiner zahlreichen großartigen architektonischen Leistungen. Er verband die Oberneustadt mit der Altstadt.

Koenigsplatz Ende des 18. Jahrhunderts.jpg

Markt auf dem Königsplatz
Auf dem Königsplatz gibt es den Markt seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Verschiedene Waren wie Schwälmer Butter, Geflügel, Eier, Gemüse und Obst wurden dort angeboten.

Nach und nach wurde der Markt so umfangreich, dass die Händler sogar auf die umliegenden Straßen ausweichen mussten.

Koenigsplatz Wochenmarktplatz

Der Hauptwochenmarkt fand dienstags, donnerstags und samstags, der Nebenwochenmarkt montags, mittwochs und freitags statt. Auf dem Nebenwochenmarkt wurde weniger verkauft als auf dem Hauptwochenmarkt.

Im Laufe der Zeit hat sich das Angebot stark eingeschränkt. Trotzdem gingen die Leute lieber auf den Markt, denn dort konnten sie handeln, im Gegensatz zu den Geschäften,
wo feste Preise galten.

Alte Hauptpost 1831

Die Hauptpost und das Brühlsche Haus
Die alte Hauptpost wurde 1831 errichtet. In ihr befand sich auch das alte Telegrafenamt. Aber das schöne helle Gebäude war nicht nur Post, sondern zugleich Gasthaus und Hotel.

Das Bruehlsche Haus

Das 1770 erbaute Gebäude hieß Brühlsches Haus. An den zahlreichen Stuckaturen erkennt man deutlich den Barockstil. In diesem schönen Haus befand sich u.a. ein Damen u. Herrenmode- Geschäft, ein kosmetischen Institut, eine Photowerkstatt und ein Gasthaus.

Geschaeft Wiedersich

An der Garnisonskirche
Auf dem Bild sieht man das Damenmode Geschäft Wiedersich, dessen Gebäude um 1880 erbaut wurde. Ausserdem gab es dort auch einen Friseur, ansonsten waren diese Gebäude Privathäuser.

Koenigsplatz  Ecke An der Garnisonskirche

Das obere Gebäude, sowie dieses hier, wurden durch die Straße "An der Garnisonskirche" getrennt. Auf dem Bild sind im Hintergrund auch die Türme der Garnisonskirche sichtbar. In dem eher niedrigen Gebäude befand sich damals ein Herren- und ein Mützen Geschäft und ein Tabakladen. Ansonsten war das Haus in Privatbesitz.

Veröffentlicht am:   16. 03. 2018  


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