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Namensänderungen für Kinder nicht verheirateter Eltern

Soll sich der Geburtsname Ihres Kindes auf den Familiennamen des anderen Elternteils ändern?

Beschreibung

Neubestimmung eines Geburtsnamens, wenn die Eltern eine gemeinsame Sorge begründen:
Die Eltern machen von der Möglichkeit Gebrauch, durch Erklärung gegenüber dem Jugendamt an ihrem Wohnort, das Sorgerecht für ihr Kind gemeinsam auszuüben. Dann können die Eltern innerhalb von 3 Monaten nach der Sorgerechtserklärung den Geburtsnamen des Kindes auf den Familiennamen des anderen Elternteiles neu bestimmen.


Namenserteilung des sorgeberechtigten Elternteiles auf den Familiennamen des nichtsorgeberechtigten Elternteiles:
Ein Elternteil hat das alleinige Sorgerecht und möchte, dass das Kind den Familiennamen des anderen nichtsorgeberechtigten Elternteiles führt.


Einbenennung auf den Ehenamen nach Eheschließung des/oder eines sorgeberechtigten Elternteiles:
Ein sorgeberechtigter Elternteil hat die Ehe geschlossen mit einem "Stiefelternteil" und in der Ehe einen Ehenamen bestimmt. Der Geburtsname des Kindes kann dann durch Erklärung auf den Ehenamen geändert werden. Sollte das Kind zu dem Zeitpunkt den Familiennamen des anderen Elternteiles führen oder das andere Elternteil ist ebenfalls sorgeberechtigt, so muss dieser vor der Namensänderung in diese einwilligen.


Erläuterungen:
Zuständig für die Entgegenahme der Erklärungen ist der Standesbeamte, in dessen Standesamtsbezirk das Kind geboren wurde. Die Erklärungen selbst können aber bei jedem Standesbeamten oder Notar abgegeben werden, die die Erklärungen dann dem zuständigen Standesbeamten zuzuleiten haben.

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Bildnachweise

  • Lebenshilfe Bremen e. V., Leichte Sprache - Die Bilder, Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
  • Lebenshilfe Bremen e. V., Leichte Sprache - Die Bilder, Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
  • Stadt Kassel Foto: Tim Logsch
  • Colourbox; Foto: Todd Arena
  • Stadt Kassel Foto: Tim Logsch
  • Stadt Kassel Foto: Tim Logsch
  • Colourbox; Foto: Elena Stepanova
  • Stadt Kassel Foto: Tim Logsch
  • Stadt Kassel
  • Stadt Kassel
  • Stadt Kassel
  • Stadt Kassel
  • Lebenshilfe Bremen e. V., Leichte Sprache - Die Bilder, Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
  • Lebenshilfe Bremen e. V., Leichte Sprache - Die Bilder, Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
  • Stadt Kassel, Foto: Soremski (November 2017)
  • Stadt Kassel, Foto: Soremski (November 2017)

Glossar

Apostille

Apostille

Das ist ein Papier.
Darin steht:
Dieses Dokument aus Deutschland ist echt.
Oder
Diese Urkunde aus Deutschland ist echt.
Sie ist nicht gefälscht.

Man braucht dieses Papier.
Wenn man in einem anderen Land arbeitet.
Oder wenn man in einem anderen Land lebt.

Legalisation

Legalisation

Das ist ein Papier.
Es ist so etwas Ähnliches wie eine Apostille.
Darin steht:
Dieses Dokument aus Deutschland ist echt
Oder
Diese Urkunde aus Deutschland ist echt.

Sie ist nicht gefälscht.
Man braucht dieses Papier.
Wenn man in einem anderen Land arbeitet.
Oder wenn man in einem anderen Land lebt.
Man braucht dieses Papier.
Wenn eine Apostille nicht ausreicht.

Einbürgerung (eingebürgert)

Einbürgerung (eingebürgert)

Das ist eine Urkunde.
Sie ist für Personen aus einem anderen Land.
Sie bekommen diese Urkunde:
Wenn diese Personen in Deutschland leben.
Und den deutschen Pass bekommen.
Dann haben sie die deutsche Staats-Bürgerschaft.
Das bedeutet:
Sie sind Deutsche.

integrativ (Inklusion)

integrativ (Inklusion)

Das bedeutet:
Alle machen etwas zusammen.
Niemand wird ausgeschlossen.

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