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Einleitung von Abwasser in öffentliche Abwasseranlagen; Ableitung von Niederschlagswasser

Für die Einleitung von Abwasser in die Kanalisation und für die Ableitung von Niederschlagswasser benötigen Sie eine Genehmigung.

Beschreibung

Für den Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage und deren Benutzung bedarf es einer Entwässerungsgenehmigung. Änderungen an der Grundstücksentwässerungsanlage, an den der Entwässerungsgenehmigung zugrunde liegenden Abwasserverhältnissen oder am Anschluss an die Abwasseranlage bedürfen einer Änderungsgenehmigung.

Die Städte und Gemeinden haben in ihren Entwässerungssatzungen Einleitungsbedingungen für die Abwässer festgelegt, um den einwandfreien Betrieb der Kanalisation und der Kläranlage zu gewährleisten. Bei der Erteilung der Entwässerungsgenehmigung entscheiden sie auch, ob insbesondere im industriellen und gewerblichen Bereich eine Vorbehandlung des Abwassers erforderlich ist.
Für die Einleitung bestimmter Abwasserarten, die gefährliche Stoffe enthalten können, besteht nach dem Hessischen Wassergesetz darüber hinaus eine besondere Erlaubnispflicht, wenn sich nicht eine Ausnahme von dieser Erlaubnispflicht aus der Indirekteinleiterverordnung ergibt. Die zuständige Untere Wasserbehörde erteilt darüber Auskunft.

Auch die Beseitigung von Niederschlagswasser über die kommunale Kanalisation bedarf der Entwässerungsgenehmigung.

Bei Einleitung von Abwasser in die öffentliche Kanalisation ist der Herkunftsbereich des Abwassers zu beachten. Für mineralölhaltiges und amalgamhaltiges Abwasser gibt es "Bagatellregelungen". Einleitungen dieses Abwassers sind in der Regel nur anzeigepflichtig.

Die Einleitung von Abwasser anderer Herkunftsbereiche (zum Beispiel Metallbe- und -verarbeitung ist wasserrechtlich erlaubnispflichtig.

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