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Arbeitserprobung und tagesstrukturierende Beschäftigung

Die Kommunale Arbeitsförderung hilft langzeitarbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch XII erhalten, dabei, die Rückführung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden.

Beschreibung

Neben den langzeitarbeitslosen Menschen, die Leistungen nach dem SGB II erhalten, werden Integrations- und Teilhabeangebote (Arbeitserprobungen / Tagesstrukturierende Beschäftigung) für erwerbslose Personen im Leistungsbezug gemäß SGB XII (Sozialhilfe) durchgeführt. Ein Beginn ist kurzfristig möglich, sofern passende Plätze frei sind. Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) über das Hessische Arbeitsmarktbudget und kommunalen Mitteln gefördert

Maßnahmeziel
Ziel der Maßnahme ist die Einbindung von langzeitarbeitslosen und psychisch kranken Personen in geeignete Arbeitsbereiche und wenn möglich eine Rückführung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Diese Personen werden i.d.R. im Einvernehmen mit dem Fallmanagement der Abteilung "Leistungsgewährung nach dem SGB XII" ausgewählt und unterstützt. Die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und der Zugang zu den Eingliederungsmöglichkeiten SGB II und III wird angestrebt. Es werden Prozesse initiiert, die in der Regel bis zur erfolgreichen Umsetzung längere Zeiträume benötigen.

Darüber hinaus ermöglicht diese Maßnahme gesellschaftliche Teilhabe und leistet einen Beitrag zum sozialen Stadtfrieden.

  • Verbesserung der Vermittlungschancen und Heranführung an den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Stärkung (Stabilisierung) vorhandener Potenziale u.a. durch tätigkeitsbegleitende Basisqualifizierungen
  • Erwerb allgemeiner Arbeitserfahrung und Sozialkompetenz
  • Alltagsstrukturierung


Zielgruppe
Erwerbsfähige Hilfebedürftige mit dem 1. Wohnsitz im Stadtgebiet Kassel und Leistungsbezug gemäß SGB XII (Sozialhilfe). Prüfung und Zuweisung durch die Integrationsabteilung des Sozialamtes. Bei Kooperationswunsch und -fähigkeit findet eine individuelle, passgenaue Einsatzplanung und Stellenakquise statt. Regelmäßiger Kontakt, Rückmeldung und Berichte von den Einsatzstellen gehören ebenso wie ein intensives begleitendes Coaching mit Beratung und Krisenintervention zu dieser Maßnahme. Mit den Teilnehmer/innen soll eine realistische berufliche Perspektive entwickelt werden.


Vergütung und Zusatzleistungen

  • Mehraufwandsentschädigung von 1 Euro oder 1,50 Euro / Stunde zusätzlich zum ALG II - Bezug
  • Arbeits- und Schutzkleidung wird gestellt

Anschrift und Öffnungszeiten

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Vielen Dank fürs Weitersagen.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Lebenshilfe Bremen e. V., Leichte Sprache - Die Bilder, Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
  • Lebenshilfe Bremen e. V., Leichte Sprache - Die Bilder, Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013
  • Stadt Kassel, Foto: Soremski (November 2017)
  • Stadt Kassel, Foto: Soremski (November 2017)

Glossar

integrativ (Inklusion)

integrativ (Inklusion)

Das bedeutet:
Alle machen etwas zusammen.
Niemand wird ausgeschlossen.

Duldung

Duldung

Eine Person muss Deutschland verlassen und geht nicht freiwillig.
Das nennt man Abschiebung.
Die Person kann noch nicht abgeschoben werden.
So lange darf diese Person in Deutschland bleiben.
Das nennt man: Duldung.

Miet-Zuschuss (Wohngeld)

Miet-Zuschuss (Wohngeld)

Das ist Geld vom Staat.
Dieses Geld ist für die Miete.
Wenn man seine Miete nicht allein bezahlen kann.
Man kann auch Wohn-Geld dazu sagen.

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