RAT von ÜBERMORGEN für Kulturhäuser

Wie können die Kulturhäuser Dock 4 und Palais Bellevue zu Orten der Zukunft werden? Mit dem Förderprojekt RAT von ÜBERMORGEN entwickeln wir gemeinsam mit Kulturschaffenden und Nicht-Besuchern unterschiedlicher Generationen gemeinsam zukunftsweisende Ideen für beide Häuser.

OPEN CALL: Künstlerische Tandems für ZEITREISEN in Kassel gesucht

Gesucht werden künstlerische Tandems, die experimentelle Formate – sogenannte ZEITREISEN – für die Kasseler Kulturhäuser Dock 4 und Palais Bellevue entwickeln. Im Zentrum stehen Fragen wie: Wie verändern sich Kulturorte, wenn Begegnung bereits im Außenraum beginnt? Wenn Übergänge neu gedacht werden? Wenn Besucherinnen und Besucher aktiv Teil des Geschehens werden? Eine Bewerbung ist bis zum 31. Mai 2026 möglich.

ZUM OPEN CALL

Umfrage zu den Kulturhäusern Dock 4 und Palais Bellevue

Diese Befragung wird vom Kulturamt der Stadt Kassel im Rahmen des Projekts „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ durchgeführt. Wir befragen verschiedene Gruppen, wie Künstler, Verwaltung, Publikum und Nicht‐Besucherinnen, um unterschiedliche Perspektiven auf die Häuser kennen zu lernen und die Ausgangslage für den weiteren Prozess zu schaffen. Eine Teilnahme ist bis zum 30. April 2026 möglich.

ZUR UMFRAGE (Öffnet in einem neuen Tab)

Hintergrund

Die beiden kommunalen Kulturhäuser Dock 4 und Palais Bellevue profitieren vom bundesweiten Förderprogramm „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ der Kulturstiftung des Bundes. Sie haben mit ihrem Konzept, das innovative Wege der kulturellen Teilhabe und Vermittlung erprobt, eine fünfköpfige Jury überzeugt und können sich nun über eine Fördersumme in Höhe von insgesamt 50.000 Euro freuen. Von 280 Antragstellenden aus 15 Bundesländern hat man 50 Institutionen, Verbünde oder Kommunen in Großstädten für eine Förderung ausgewählt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm der Kulturstiftung des Bundes:  www.uebermorgen‐programm.de (Öffnet in einem neuen Tab)

Ziel des Kasseler Projektes ist es, ein vielfältig besetztes temporäres Gremium zu etablieren, in dem Menschen jeden Alters, darunter Kulturtreibende sowie Kulturinteressierte gemeinsam Ideen für die Zukunft der beiden Kulturhäuser entwickeln. Zusätzlich wird im Rahmen von drei öffentlichen, künstlerischen Interventionen – den sogenannten ZEITREISEN – die gesamte Stadtgesellschaft eingeladen, gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren der Freien Szene und der Kulturpolitik ungewöhnliche Zukunftsszenarien zu entwerfen und radikale Visionen für Kulturinstitutionen von morgen zu erproben. Im Zentrum steht die Frage, wie kommunale Kulturhäuser kommenden Generationen eine aktive Teilhabe, künstlerische Rezeption sowie eine selbstbestimmte Zukunft im Bereich Kunst und Kultur ermöglichen können – vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Stadtgesellschaft und mit Blick auf nachhaltige Strukturen für morgen.