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Drunter und Drüber. Kleider machen Politik

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Kleider machen Politik. Von den 30er Jahren bis ins digitale Zeitalter

Verfolgt man den rasanten Wechsel der Modetrends im 20. Jahrhundert, so erscheint dieser als Spiegel der sich schnell verändernden politischen, sozialen und ökonomischen Strukturen. Während der beiden Weltkriege übernimmt die weibliche Kleidung maskuline Attribute und macht damit die gewandelten Geschlechterrollen sichtbar. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bringt die Jeansmode die Gleichberechtigung für beide Geschlechter zum Ausdruck. Die Genderdiskussion der letzten zwei Jahrzehnten wirft neue Fragen auf. Ist eine Frau, die Kleid und Pumps trägt zwingend unselbstständig und puppenhaft? Ist ein Mann mit Schlips und Anzug männlich(er) als ein Mann in rosa Shorts? Wer bestimmt darüber, was am eigenen Leib getragen wird? Wir selbst oder die Gesellschaft?

Mit den Kunsthistorikerinnen Karina Chernenko und Anjelika Spöth (Kunst + kaviar)

19.6.2021, 17.00-18.30 Uhr. Anmeldung: ev.forum.kassel@ekkw.de. Der Link wird am 18.6. zugeschickt.

Eintrittspreis

kostenlos

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