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Kubus Kulturproduktionen präsentiert mágma klaffôn

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mágma (gr. - die geknetete Masse); klaffôn (ahd. - klaffen, krachen, schallen). 

Alte und Neue Musik treffen hier aufeinander.
Musikalische Schichten und Brüche interagieren mit Videoprojektionen und Raumgestaltung. Im Zusammenspiel von Klang, Raum und Bild entsteht ein immaterielles Bauwerk.

Die geknetete Masse schallt. Giacinto Scelsis viertes Streichquartett walzt sich wie eine zähflüssige Masse durch die Gesteinsritzen. Druckverschiebungen und Bruchstellen treten auf. Carlo Gesualdos Madrigale bilden dazu einen ästhetischen und zeitlichen Kontrapunkt. Seine polyphonen Bausteine werden unter die Lupe genommen, zuweilen kompositorisch erweitert oder gar zerbröselt. Pascal Schärli verbindet und umspielt das bestehende Repertoire durch Bearbeitungen und Neukompositionen für Streicher-Ensemble und Elektronik. Ein klangliches Spiel mit Dichte und Atmosphäre, Schichten und Brüchen interagiert mit Videoprojektionen und Raumgestaltung des Künstlerinnen-Duos „Geckeis&Walz“

Besetzung:
Sonya Suldina: Violine
Ruth Gierten: Violine
Liese Mészár: Viola
Trude Mészár: Violoncello
Dina Kehl: Kontrabass, Viola da Gamba
Pascal Schärli: Komposition, Elektronik
Geckeis&Walz - Sabrina Geckeis, Judith Walz: Bühnenbild, Projektionen. Programm:
Giacinto Scelsi (1905–1988): «Streichquartett Nr. 4» (1964), «Le réveil profond» (1977) für Kontrabass solo.
Carlo Gesualdo (1566–1613): «Beltà, poi che t’assenti», «Io parto e non più dissi» (Madrigal-Bearbeitungen).
Pascal Schärli (*1986): «mágma klaffôn» (2020, deutsche Erstaufführung) Interludien für Streichensemble und Elektronik. Eintrittspreise: 20,- € | ermäßigt 15,- €
Anmeldung: Baldmöglichst über die Webseite www.dock4.de

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