Suizidprävention in einer (aus)geschlossenen Gesellschaft //

Veranstaltungsinformationen

Links

Vortrag und Gespräch mit Katharina Bennefeld-Kersten

Das Thema Suizid ist in vielen Bereichen des Lebens ein zentrales Thema, über das gesprochen werden muss. Ein Suizid bedeutet meist drastische Umstürze für die Angehörigen, aber auch für jene, die beruflich mit ihm konfrontiert werden. Eine Suizidabsicht, das Sehen des Lebensendes als Möglichkeit zeigt oftmals an, dass etwas an den Lebensumständen geändert werden will bzw. muss. Beim Gedanken an „Gefängnisse“, an Haftanstalten denkt man zunächst vielleicht an sehr feste Strukturen mit wenig Spielraum für die Anpassung der Umweltfaktoren, an Isolation und Enge. Welchen sozialen und gesetzlichen Raum betreten wir, wenn wir in eine Haftanstalt geraten? Wie ist die Haft organisiert, wer arbeitet dort, welche Haftarten kommen zusammen? Und wie ist es um die Suizidprävention bestellt in einer Gemeinschaft, die von der übrigen Gesellschaft ausgeschlossen wird?

Diesen und weiteren fragen widmen wir uns mit der Psychologin und Autorin und ehemaligen Leiterin der JVA Celle Katharina Bennefeld-Kersten.

Katharina Bennefeld-Kersten ist Psychologin und Autorin und setzt sich für die Suizidprävention in Haftanstalten ein.

Aufgrund der geltenden Covid-19-Bestimmungen stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Daher ist eine Anmeldung erforderlich.

museum@sepulkralmuseum.de

T. 0561 / 918 93 15

 

Eintrittspreis

kostenlos