Apollon Musagète Quartett

Apollon Musagète Quartett | Pawel Zalejski, Violine | Bartosz Zachlod, Violine | Piotr Szumiel, Viola | Piotr Skweres, Violoncello

Franz Schubert (1797–1828): Streichquartett Nr. 3 B-Dur D 36
Karol Szymanowski (1882–1937): Streichquartett Nr. 2 op. 56
Antonín Dvoráks (1841–1904): Streichquartett Nr. 10 Es-Dur op. 51

Der Weg des Apollon Musagète Quartett führt auch in diesem Jahr wieder nach Kassel, wo die vier ausgezeichneten Musiker in der UK14 in die nächste Etappe ihres Dvořák-Zyklus gehen. Das zehnte, sogenannte »Slawische« Quartett zeugt von Antonín Dvořáks Eindrücken aus Jugendjahren: einfaches Dorfleben, bitterarm, aber versüßt durch Musik. Mitreißende slawische Tanzthemen gepaart mit melancholischen Elegien bestimmen die Musik, mit der Dvořák auf die Suche nach einem böhmischen Volkston ging. Einen Nationalstil in der Musik auszudrücken war auch das Anliegen des polnischen »Vater der Moderne«, Karol Szymanowski, aus tiefer Liebe zum Heimatland. Themen, die in Melodik und Rhythmik an die Volksmusik verschiedener polnischer Bauernstämme angelehnt sind, erklingen in seinem zweiten Streichquartett, das musikalisch noch in der spätromantischen Tradition Richard Strauss’ und Igor Strawinski steht.

Dass Komposition immer ein Prozess ist, ein Weg der eigenen Klangfindung, verdeutlicht Franz Schuberts drittes Streichquartett B-Dur, das der Komponist mit 16 Jahren schrieb. »Der hat vom lieben Gott gelernt«, sprach Antonio Salieri über seinen Schüler, wenn auch Schuberts Musik noch kaum Elemente seiner späteren, tief romantischen Quartette, die heute das Herzstück seiner Kammermusik ausmachen, enthält.

Ticketpreise ab 25, Ticketpreise bis 25

Veranstaltungserinnerung per Push-Mitteilung

Dieser Service kann jederzeit über den Schieberegler oder in den Browser‐Einstellungen wieder abbestellt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung.

Die Push-Funktion wurde in Ihrem Browser deaktiviert oder wird nicht unterstützt.